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	<title>Elena Lustig, Autor bei Pro Age Yoga by Elena Lustig</title>
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	<title>Elena Lustig, Autor bei Pro Age Yoga by Elena Lustig</title>
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		<title>NUTZE DEINE WERTVOLLE ZEIT￼</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 03:44:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich mein erstes graues Haar entdeckte, war ich Anfang 30. Ich sah es im Rückspiegel meines Autos, mitten auf meinem Kopf: dick, gewellt und total weiß. Ich riss es aus und brachte es meiner Schwester mit, wie eine Trophäe. Wir lachten darüber, dass wir jetzt alt werden… Inzwischen bin ich fast 50 und versuche [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Als ich mein erstes graues Haar entdeckte, war ich Anfang 30. Ich sah es im Rückspiegel meines Autos, mitten auf meinem Kopf: dick, gewellt und total weiß. Ich riss es aus und brachte es meiner Schwester mit, wie eine Trophäe. Wir lachten darüber, dass wir jetzt alt werden…</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen bin ich fast 50 und versuche einen eleganten Übergang hinzulegen – nicht nur in Bezug auf meine grauen Haare. Auch meine eigene Haltung zum Älterwerden habe ich mir im Laufe der Zeit erarbeitet: Ein gelebtes Leben,&nbsp;mit vielen Höhen und Tiefen, die mich haben reifen lassen und mich zu dem Menschen werden ließen, der ich jetzt bin: zufrieden mit dem was ist, neugierig auf das, was kommt.</p>
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		<title>ÜBER DAS GESCHENK DES SCHEITERNS￼</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 03:43:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Freundschaften oder Beziehungen auseinanderbrechen, finden wir uns oft im tiefen Tal der Selbstzweifel wieder: „Ich bin schlecht, ich bin nicht liebenswert, ich bin beziehungsunfähig“. Kennst Du das? Denkst Du das auch manchmal über Dich selbst? Ich habe in den letzten Jahren einige Freundschaften eingebüßt.&#160;Entweder, weil ich mich dazu entschieden habe, oder weil ich aussortiert [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn Freundschaften oder Beziehungen auseinanderbrechen, finden wir uns oft im tiefen Tal der Selbstzweifel wieder: „Ich bin schlecht, ich bin nicht liebenswert, ich bin beziehungsunfähig“.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kennst Du das? Denkst Du das auch manchmal über Dich selbst?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe in den letzten Jahren einige Freundschaften eingebüßt.&nbsp;Entweder, weil ich mich dazu entschieden habe, oder weil ich aussortiert wurde. Beides fühlte sich nicht gut an und war begleitet von vielen Fragen, Zweifeln, Mutmaßungen und, ehrlich gesagt, auch heftigen Krisen. Meine Gedanken gingen von: „ich bin einfach total unzumutbar“ bis „neidische Freundinnen brauche ich nicht“. Beides ist natürlich total extrem und völlig aus der Luft gegriffen. Aber darunter lag immer das Gefühl von: ich bin selbst schuld, dass mir sowas passiert. Wäre ich ein besserer Mensch, weniger egoistisch, achtsamer, dann…. usw.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum kommen diese Selbstzweifel immer wieder auf und halten uns klein? Je älter wir werden, desto mehr prägen uns die Erfahrungen unseres Lebens. Angefangen mit den Menschen, die uns aufgezogen haben, die, mit denen wir aufwuchsen. Wer erinnert sich nicht an Hänseleien, die wir wegen unseres Namens, unseres Aussehens oder unserer Leistungen in der Schule einstecken mussten. Unser ganzes Leben lang werden wir damit konfrontiert, was andere über uns denken und wir speichern einiges davon ab. So zimmern wir uns langsam unser Selbstbild zusammen. Und weil wir irgendwann „wissen“ wie wir sind, wiederholen sich unsere Erfahrungen, weil wir auf unsere eingeübten Muster zurückgreifen. Gäbe es eine RESET-Taste: ich würde sie gerne drücken. Aber so einfach ist es nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir älter werden, haben wir die Wahl, ob wir unser Scheitern mit Freunden als Versagen ansehen, oder ob wir lernen, diese Erfahrung anders wahrzunehmen und durch sie weiser zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie unterschiedlich wir mit unseren Erfolgen und Misserfolgen umgehen, ist faszinierend zu beobachten. Wir wollen Harmonie, Liebe und Glück und nicht Misserfolg, Trennung, Scheitern… Wenn eine Freundschaft auseinandergeht, ist das immer eine Einladung an uns selbst, uns nach der Art der Beziehung zu fragen, die wir mit diesen Menschen hatten. Wozu haben wir ihn/sie in unser Leben gelassen und was waren die schönen Momente? Was haben wir von diesem Menschen gelernt und vor allem: was hat das Ende dieser Beziehung für uns mit sich gebracht, nachdem die Tränen geweint und die Geschichten über Schuld erzählt waren (natürlich sind erst mal immer die anderen schuld…).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meistens werden wir unabhängiger, erfahrener, stärker und dadurch verbundener mit uns selbst. Auch wir selbst erfüllen einen Zweck im Leben der Menschen, die dann ohne uns weiterziehen. Wahrscheinlich haben auch sie von uns gelernt und sind an uns gewachsen. Wir haben uns womöglich gegenseitig ein Geschenk gemacht: erst durch das Zusammensein und dann durch die Trennung. Das heißt nicht, dass Trennungen generell gut sind, aber es gibt welche, die müssen sein. Nicht die Beziehungen sind gut, die ewig halten, sondern die, die uns, unsere Partner und unsere Freunde wachsen lassen. Wachstum ist nicht unendlich und nur selten können wir wirklich über lange Zeit mit jemandem wachsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir lernen, unser Scheitern deshalb als wertvoll zu erkennen, weil wir dadurch oft am meisten über das Leben lernen, dann beginnt dieses Wort einen ganz anderen Geschmack zu bekommen. Nämlich den, dass wir diesen Schritt brauchten, um uns selbst näher zu kommen und wieder ein Stück auf das zuzugehen, was uns eigentlich ausmacht. Wir sind gut und wir sind wertvoll, gerade weil wir nicht perfekt sind und gerade weil wir scheitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hier liegt das Geschenk, uns selbst zu verzeihen und den anderen zu verzeihen. Das Scheitern anzunehmen und es zu einem Teil unseres positiven Selbstbildes zu machen, das ist das Geheimnis. Und wer weiß: wenn dieser Schritt erst getan ist, kommen wir vielleicht wieder zurück zu denen, an denen wir gescheitert sind.</strong></p>
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		<title>DIE KUNST NEIN ZU SAGEN￼</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 03:41:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie können wir für 2019 die richtigen Entscheidungen treffen? Das ist wirklich nicht einfach! Ich kann nämlich nicht gut NEIN sagen.&#160;Jedes Mal, wenn jemand etwas von mir will, ich einen Job angeboten bekomme, oder sich Yoga-Möglichkeiten auftun, sage ich gerne JA. Ich fühle mich geehrt und freue mich, dass Menschen mit mir arbeiten wollen. Das [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie können wir für 2019 die richtigen Entscheidungen treffen? Das ist wirklich nicht einfach! Ich kann nämlich nicht gut NEIN sagen.</strong>&nbsp;Jedes Mal, wenn jemand etwas von mir will, ich einen Job angeboten bekomme, oder sich Yoga-Möglichkeiten auftun, sage ich gerne JA. Ich fühle mich geehrt und freue mich, dass Menschen mit mir arbeiten wollen. Das führt aber leider regelmäßig dazu, dass sich mein Kalender so dicht füllt, dass kaum noch Lücken bleiben. Dann fühle ich mich gestresst und frage mich: wie konnte das passieren? Wann, an welcher Stelle und zu wem hätte ich NEIN sagen sollen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Jahr 2018 sollte ruhiger werden. Mein Ziel war es, mindestens einen Gang runter zu schalten und mich zu fokussieren. Meine vielen Berufe wollte ich reduzieren, um mehr Klarheit bekommen. Zu diesem Zweck fing ich eine Coaching-Ausbildung an, die am Ende dazu führte, dass ich jetzt noch einen zusätzlichen Beruf habe, also genau das Gegenteil dessen, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Ich war sehr viel unterwegs, zum Unterrichten, aber auch mit der Familie. Alle Ferien wurden maximal ausgenutzt. Außerdem hatte ich tolle Angebote aus der Film-Welt, die ich fast alle zugesagt habe…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt ist 2018 vorbei und ich stelle fest, dass das JA-Sagen ein Problem ist. Wir Frauen denken oft: wenn ich nett bin, dann bekomme ich, was ich will. Also sage ich JA, dann mögen mich alle. Wir kommen schlecht damit klar, Menschen mit einem NEIN möglicherweise vor den Kopf zu stoßen. Bei mir kommt hinzu, dass ich gerne unentbehrlich sein möchte. Also die einzige, die diesen Film schneiden kann, die einzige, die an diesem tollen Ort ein volles Retreat unterrichten kann, die einzige, die dieses Buch schreiben kann. Das Gefühl, unersetzlich sein zu wollen, treibt mich vor sich her. Warum eigentlich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ehrlich gesagt, ist es oft die Angst, dass ich tatsächlich ersetzt werden könnte. Ist mir auch schon oft genug passiert. Plötzlich wurde jemand anderes gefragt, machte den Job gut und alle waren happy. Nur ich nicht. Nachdem meine Enttäuschung abgeflaut war, stellte ich fest, dass diese Lücke, dieses Ersetzt-Worden-Sein, mir eigentlich einen Gefallen getan hat: es entstand Raum für etwas Neues, andere Ideen, andere Filme, andere Orte. Nur: ich hatte es nicht selbst entschieden und fühlte mich wie ein Opfer der Umstände.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage ist also: wie gestalten wir unsere Umstände so, dass wir aktiv handeln und selbst entscheiden, was in unserem Leben passiert und was nicht? Natürlich gibt es nie die volle Kontrolle, natürlich können Zufälle zu den tollsten Ergebnissen führen. Aber wenn wir kein Opfer der Umstände sein wollen, ist es hilfreich, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.</p>



<ol class="wp-block-list"><li><strong>Weniger ist mehr.</strong></li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Überall mit mischen zu wollen, kann nur zu Stress führen. Das beginnt mit der Erreichbarkeit. Unser Handy macht uns zu Sklaven der Bedürfnisse anderer Leute. Wenn wir selbst eine Nachricht schicken, oder jemanden anrufen, dann tun wir das aus einer Situation heraus, die für uns passt. Aber wo und unter welchen Umständen erreicht die Nachricht den Adressaten? Whatsapp Gruppen sind die Hölle für Menschen, die reduzieren wollen. Da kommen manchmal im Minuten-Takt Nachrichten an, die noch nicht mal für uns direkt bestimmt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verabredungen, Vernissagen, Kinofilme, Parties, Konzerte, Kurse, Ausbildungen, Kurztrips, Reisen. Immer denken wir, unser Leben ist reicher, wenn wir mehr machen, mehr sehen, mehr hören, mehr erleben. So sausen wir umher, von einem Angebot zum anderen und kommen dabei ganz schön aus der Puste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wir dabei völlig aus den Augen verlieren, ist unser innerer Reichtum, die Welt, die wir in uns tragen und die wir in der Regel sehr wenig erforscht haben. Wer kann schon von sich sagen, dass er sich regelmäßig zurückzieht, um das Erlebte und alle Eindrücke nachwirken zu lassen, um zu resümieren, Bilanz zu ziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Mensch, der regelmäßig meditiert, kennt die Verabredung mit sich selbst. Wenn wir uns selbst spüren, kann das unangenehm sein. Keine Ablenkung, nur wir selbst, keine Schuldzuweisung, nur wir selbst. Uns so zu sehen und zu spüren, wie wir sind, uns selbst so anzunehmen, ist nicht immer leicht und schön. Es führt aber zu stetiger Entwicklung und vor allem zu Klarheit darüber, was wir wirklich brauchen.</p>



<ol class="wp-block-list" start="2"><li><strong>Ein NEIN ist ein immer auch ein JA.</strong></li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir erkennen, dass unsere Zeit die einzige Ressource in unserem Leben ist, die kontinuierlich abnimmt, sollten wir sofort beginnen zu sortieren. Menschen, Jobs, Orte, Dinge, Events:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wollen wir wirklich in unserem Leben haben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer inspiriert uns und mit wem wollen wir unsere Zeit verbringen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welcher Ort auf der Welt macht uns glücklich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Arbeit erfüllt uns und bringt uns voran?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was müssen wir besitzen und vor allem: was nicht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir uns ganz bewusst dafür entscheiden und klar damit werden, wozu wir JA sagen, dann grenzen wir damit automatisch andere Dinge aus. Das JA führt also direkt zu einem NEIN. Und umgekehrt: jedes NEIN zu etwas Bestimmten bedeutet ein JA zu etwas Anderem. Es ist also eine Frage der Definition. Wir haben alle nur 100% unserer eigenen Zeit – nicht mehr und nicht weniger und die Frage ist: wofür geben wir unsere Zeit aus? Die englische Formulierung „to spend time“ bringt das sehr gut auf den Punkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und um wieder auf die Angst vor Ablehnung zurück zu kommen: ist es nicht viel schlimmer, wenn wir selbst unglücklich sind mit den Entscheidungen, die wir treffen? Wenn wir die Bedürfnisse anderer vor unsere eigenen stellen und uns am Ende selbst ablehnen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lösung heißt: Self-Care. Wer sich gut um sich selbst kümmert, mit seinen Kräften haushaltet, an den richtigen Stellen JA sagt, um dadurch leichter NEIN sagen zu können, der ist auf einem guten Weg. Reduce to the max! Reduziere auf das Wesentliche!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne, mit klaren Gedanken und einem liebevollen Herzen wünsche ich Dir ein gutes und erfülltes 2019!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine Elena</p>
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			</item>
		<item>
		<title>YOGA UND MEDITATION KÖNNEN UNS DARAN HINDERN GLÜCKLICH ZU SEIN.</title>
		<link>https://www.elenalustigyoga.com/yoga-und-meditation-koennen-uns-daran-hindern-gluecklich-zu-sein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 05:58:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Echt? Ja, das kann passieren und ich fürchte, es ist gar nicht so selten. Läuft bei Dir auf der Matte oder auf dem Meditationskissen alles so, wie Du es Dir vorstellst? Wir wollen alle glücklich sein, wir meinen sogar, einen Anspruch auf Glück zu haben. Meistens denken wir, wenn wir etwas erreicht haben oder etwas [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Echt? Ja, das kann passieren und ich fürchte, es ist gar nicht so selten. Läuft bei Dir auf der Matte oder auf dem Meditationskissen alles so, wie Du es Dir vorstellst?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir wollen alle glücklich sein, wir meinen sogar, einen Anspruch auf Glück zu haben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Meistens denken wir, wenn wir etwas erreicht haben oder etwas besitzen, dann sind wir glücklich. Unser ganzes Leben soll Bitteschön glücklich sein. Wir tun alles, um das zu erreichen, immer wieder. Aber wie lange hält das Glück an, wenn es mal da ist und wie lange können wir das, was wir haben, wirklich genießen? Wann schleicht sich der nächste Wunsch an? Je mehr wir uns an Bedingungen binden, um glücklich zu sein, desto labiler ist unser Glück. Denn die äußeren Bedingungen ändern sich, sind nicht von Dauer und selten laufen die Dinge genauso, wie wir uns das wünschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war immer auf der Suche. Nach neuen Impulsen, nach mehr Wissen, nach anderen Aspekten. Eine Ausbildung kam zur anderen. Und je tiefer ich in die Materie eintauchte, desto mehr erkannte ich, dass es da noch mehr zu wissen und lernen gab.Das Gefühl, nicht genug zu wissen oder zu können ist genauso verführerisch, wie das Gefühl, nicht genug zu haben. Wann also ist es genug? Wann bin ich genug? Wann weiß ich genug? Wann ist das, was ich kann und das, was ich bin, ausreichend?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eines der Heilsversprechen von Yoga und Meditation ist, dass wir glücklicher und zufriedener sind, wenn wir regelmäßig praktizieren. Was aber, wenn dieses Umfeld uns genau das Gegenteil davon beschert?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer kennt das nicht: die Yogastunde, in der die Frau auf der Matte neben uns besser klarkommt, toller aussieht, glücklicher zu sein scheint. Oder das Meditations-Retreat, wo alle außer uns selbst, im Zustand der Glückseligkeit zu schweben scheinen, während unser Geist wie eine Flipper-Kugel ununterbrochen herum schießt? Der Vergleich mit anderen Menschen ist das, was Unfrieden bringt. Der Blick nach rechts und links, die Orientierung an dem, was uns zu fehlen scheint, schafft Unruhe. Ich dachte früher oft, dass ich bestimmte Yogastellungen niemals können würde. Und oft fühlte sich meine Meditation so falsch an, dass ich keine Lust mehr hatte, weiter zu machen. Ich dachte: Andere Menschen können etwas, das mir verschlossen und verborgen bleibt. Obwohl ich das ziemlich frustrierend fand, gab es trotzdem immer wieder mal Momente, in denen ich spüren konnte, dass sich in mir etwas bewegt und ich das Gefühl hatte, voranzukommen mit mir selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist sinnvoll, nach innen zu schauen und unsere Zeit und Energie in etwas zu investieren, was langfristig wirken kann. Unser Innenleben ist der Schlüssel zum Glücklich-Sein. Je besser wir uns selbst kennen, je mehr wir in Frieden mit dem sind, was wir in uns selbst wahrnehmen, umso leichter können wir uns entspannen und eine konstante Temperatur der Zufriedenheit kultivieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer von seiner Yoga- oder Meditations-Praxis erwartet, dass sie ihn glücklich macht, hat Unglück vorprogrammiert.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Yoga und Meditation sind Expeditionen in unser Selbst: Momente, in denen wir abtauchen können, ganz mit unserem Inneren konfrontiert und mit dem, was dann auftaucht. Es geht dabei nicht darum, was die anderen vermeintlich machen oder können, die haben ihre ganz eigenen Expeditionen. Wir müssen uns damit auseinandersetzen, was uns selbst betrifft und akzeptieren, dass der Blick nach innen nicht immer leicht ist. Festzustellen, wo es hakt, was uns schwerfällt, wo weder Körper noch Geist so „funktionieren“ wie wir es gerne hätten, ist tatsächlich herausfordernd. Unser Anspruch auf Glück ist dabei eher hinderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir aber bereit sind, hinzuschauen und unsere Herzen dem zu öffnen, was in uns selbst arbeitet, uns herausfordert, uns unglücklich macht, dann können wir wachsen. Wenn wir bereit sind, auch das zu akzeptieren, was nicht „perfekt“ ist, wenn wir das annehmen, was wir vorfinden, wenn wir sogar lernen, darüber zu lachen, öffnet sich eine neue Tür in uns, die uns ein nachhaltiges Glücksgefühl schenken kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solange wir hadern, solange wir suchen, solange wir unserem Glück hinterherlaufen, brauchen wir Mut, um weiter zu machen und unsere Yoga- und Meditationspraxis als einen Ort der Begegnung mit uns selbst zu feiern. Mit allem, was wir dort vorfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wer weiß schon, ob die Frau auf der Matte neben uns nicht genauso denkt und fühlt, wie wir? Und ob hinter den geschlossenen Augen der anderen Meditierenden nicht das gleiche Kopf-Kino abläuft, wie bei uns? Höchstwahrscheinlich!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>SUNITA FRAGT ELENA ÜBER FALTENFREIHEIT UND CO.</title>
		<link>https://www.elenalustigyoga.com/sunita-fragt-elena-ueber-faltenfreiheit-und-co/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 05:57:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Müssen wir alle faltenfrei sein und bleiben? Wie kämpfen Frauen im Unterschied zu Männern mit dem Thema Älterwerden? &#160;Wie bist Du auf die Idee gekommen, aus der Verbindung von Yoga und Buddhismus ein neues Konzept ProAgeYoga zu entwickeln? Solche und andere kluge Fragen beantworte ich im Interview mit&#160;Sunita Ehlers.&#160;Sie&#160;stellt nicht nur wirklich gute Fragen, sie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.elenalustigyoga.com/sunita-fragt-elena-ueber-faltenfreiheit-und-co/">SUNITA FRAGT ELENA ÜBER FALTENFREIHEIT UND CO.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.elenalustigyoga.com">Pro Age Yoga by Elena Lustig</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Müssen wir alle faltenfrei sein und bleiben? Wie kämpfen Frauen im Unterschied zu Männern mit dem Thema Älterwerden? &nbsp;Wie bist Du auf die Idee gekommen, aus der Verbindung von Yoga und Buddhismus ein neues Konzept ProAgeYoga zu entwickeln?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche und andere kluge Fragen beantworte ich im Interview mit&nbsp;<strong>Sunita Ehlers.&nbsp;</strong>Sie&nbsp;stellt nicht nur wirklich gute Fragen, sie ist auch Yogalehrerin, Ayurveda Lifestyle Coach, Ausbilderin und Bloggerin aus Hamburg. Sunita unterrichtet in verschiedenen hamburger Studios und verbindet Yoga &amp; Ayurveda in ihren Kursen und Coachings an. &nbsp;(online &amp; offline). &nbsp; &nbsp; www.sunitaehlers.de</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Du bist Yogalehrerin, Buddhistin, Coach und Mutter. &nbsp;Mich erinnert Dein Lebenslauf im Übrigen ein wenig an meinen eigenen. Wie verbindest Du Yoga und Buddhismus mit Deiner Familie?</strong></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lebe einfach das, was ich bin. Meine buddhistische und yogische Praxis ist Teil meines Alltags und dadurch inspiriere ich meine Familie. Meine Schwester ist schon lange eine entspannte Yogini, mein Sohn hat zumindest in der Grundschule freiwillig (!) Yoga gemacht, und mein Mann geht seit vielen Jahren mit mir auf buddhistische Retreats. Vor 3 Jahren hat ihn das Yoga-Fieber sogar richtig gepackt und er ist inzwischen konsequenter als ich.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Wie bist Du auf die Idee gekommen, aus der Verbindung von Yoga und Buddhismus ein neues Konzept ProAgeYoga® zu entwickeln?</strong></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit dem Thema Vergänglichkeit und Tod. Nach einem Traum über den Tod meiner Mutter landetet ich 1999 in meinem ersten buddhistischen Retreat über bewusstes Sterben. Das hat mein Leben verändert. Seitdem habe ich keine Angst mehr vor dem, was kommt, wenn wir älter werden und irgendwann selbst sterben. Alles, was ich im yogischen und buddhistischen Kontext über Vergänglichkeit gelernt habe, all die klugen Ansätze und die tiefe und weise Philosophie dahinter, haben mich sehr inspiriert. Mein großer Wunsch ist es, diese Erfahrung mit möglichst vielen Menschen zu teilen, um ihnen die Sorgen und Nöte des Älterwerdens zu erleichtern. Außerdem braucht unsere Gesellschaft dringend einen anderen Blick auf Menschen in der 2. Lebenshälfte. Das wird sich aber nur ändern, indem wir es selbst in die Hand nehmen!</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Hast Du das Gefühl, das die Menschen ihr Älterwerden heutzutage schwerer nehmen. Bedingt durch die Social Media Kanäle, die medizinischen Möglichkeiten wir alle das Gefühl haben, wir müssten schneller, beweglicher, schöner, jünger und faltenfreier sein?</strong></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das ist das Problem: Social Media schafft ohnehin ein künstliches Abbild der Realität. Dazu kommt, dass gerade der Yoga-Bereich extrem hedonistisch geworden ist. Es geht in der Welt der schönen Bilder nur noch darum, sich möglichst sexy in tollen Posen an interessanten Locations zu präsentieren und sich dabei gut zu fühlen. Das ist aber nicht Yoga. Yoga bedeutet, mit dem Geist zu arbeiten. Die Yoga-Asanas sind nur Mittel zum Zweck, um schmerzfrei sitzen und meditieren zu können. Ein straffer Yoga-Körper ist sozusagen ein super Nebeneffekt, der nicht nur auf Social Media zum Synonym für Yoga geworden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Gesellschaft gibt der Jugend einen höheren Wert als dem Alter, dadurch erscheint uns das Älterwerden wie ein Defizit in das wir immer mehr hineinrutschen. Wir werten uns selbst ab, weil wir denken, dass wir nicht mehr mithalten können. Wir sind leider sehr darauf geschult, die vermeintlichen Defizite in unserem Leben mit Energie zu versorgen. Dabei ist Anti-Aging keine Strategie: Wir können das Altern nicht bekämpfen. Stattdessen sollten wir den Fokus auf das lenken, was im Älterwerden gut ist oder sogar besser wird. Unser Geist kann sich immer weiter entwickeln, auch wenn der Körper nachlässt. Um die körperlichen Herausforderungen auszugleichen, ist Yoga das Zaubermittel. Es macht uns offener, klarer, stärker, flexibler, entspannter und wir sehen sogar auch noch besser aus! Dann können wir uns das Geld für Botox sparen. Faltenfreiheit wird meiner Meinung nach stark überschätzt.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>ProAgeYoga®&nbsp;erinnert mich ein wenig an meine eigenen Stunden, in denen ich Yoga &amp; Ayurveda miteinander verbinde. Diese beiden Schwesternphilosophien vermitteln durch den harmonischen Ausgleich der Elemente und der Doshas eine ganz natürliche Weise der Weiblichkeit, des Gesund-Lebens und der Annahme des Natürlichen. Dieses beinhaltet auch das natürliche Älterwerden. Hast Du das Gefühl, eher Männer oder eher Frauen „kämpfen“ mit diesem Thema?</strong></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, dass sich der „Kampf“ mit dem Älterwerden bei Männern und Frauen unterschiedlich ausdrückt und auch unterschiedliche Gründe hat. Aber für beide ist dieser Prozess natürlich ein Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Männern ist Reife ein Wert, bei Frauen eher nicht. Frauen haben in den Augen der meisten Männer vor allem dann einen Wert, wenn sie jung und fruchtbar sind. Außerdem werden Frauen Zeit ihres Lebens viel mehr über ihr Äußeres beurteilt, als Männer und zwar auch von anderen Frauen. Und sie beurteilen sich selbst auch viel strenger. Je stärker sich eine Frau über ihr Aussehen definiert, desto schwerer wird es für sie zu akzeptieren, dass sie sich verändert. Dabei ist das Wesen der Welt Veränderung. Ich will nicht sagen, dass Männer nicht auch auf ihr Äußeres Wert legen, aber bei Männern spielt das Aussehen eine eher untergeordnete Rolle. Auch Männer kämpfen mit körperlichen Veränderungen, wie Gewichtszunahme, Glatze und nachlassender Potenz, aber sie können beim Älterwerden auch deshalb gelassener bleiben, weil ihre Fruchtbarkeit an kein „Verfallsdatum“ geknüpft ist. Sie können auch im hohen Alter noch Kinder zeugen – allerdings nur mit deutlich jüngeren Partnerinnen. Der „Markt“ an verfügbaren Frauen wird für Männer im Alter größer, für Frauen wird es dagegen immer schwerer, einen Partner zu finden. Das ist zumindest meine Beobachtung. Die Währung für Frauen ist Jugend, Schönheit und Attraktivität, für Männer ist es Erfahrung, Reife und Macht (Geld). Wenn man diese Attribute umkehrt, wird deutlich, wie weit das Älterwerden und seine Herausforderungen bei Frauen und Männer auseinanderklafft. Zum Beispiel sind wir beim Thema Wechseljahre darauf trainiert das zu sehen, was zu Ende geht: die fruchtbare Phase im Leben einer Frau. Dass aber ab den Wechseljahren eine ganz neue Lebensphase beginnt, in der Frauen viel selbstbestimmter und freier leben können, wird oft ausgeblendet. Wechseljahre sollten gefeiert werden, weil sie Veränderung repräsentieren.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Wo vermittelst Du Dein Konzept, ich habe auf Deiner Seite dazu (abgesehen von dem Buch) nichts gefunden?</strong></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ich entwickele gerade ein ProAgeYoga Webinar, in dem ich Menschen dabei unterstütze, authentisch und selbstbewusst älter zu werden. Wir können durch unsere innere Haltung unser Leben nachhaltig verändern. Mein Coaching- und Yogaprogramm bietet einen individuellen Zugang zu den Themen: Körper, Geist, Mindset, Yoga, Meditation, Pranayama und Ernährung. Ein ganzheitlicher Ansatz, der sich auf unsere Ressourcen konzentriert. Außerdem biete ich Retreats und Workshops zum Thema ProAgeYoga an. Mit YogaMeHome habe ich Yoga-Sequenzen aufgenommen, die sowohl in meinem Programm, als auch bei YogaMeHome abrufbar sein werden. Und es gibt eine Facebook-Gruppe, in der wir Fragen diskutieren wie: Ab wann werden wir älter? Und wann ist der richtige Zeitpunkt, sich damit zu beschäftigen und die richtigen Weichen zu stellen? Was macht uns am meisten Sorgen? Wo liegen die Herausforderungen des Älterwerdens und wie können wir ihnen am besten begegnen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Gruppe wird eine echte ProAge Community: interaktiv, individuell, kritisch, inspirierend, weiterführend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle News und Infos dazu gibt es auf meiner Webseite: www.elenalustigyoga.de</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Als Bloggerin interessiert mich sehr, ob Du das Gefühl hast, dass durch das Veröffentlichen Deiner Bücher sich noch einmal alles für Dich verändert hat. Bzw. Wie setzt Du Dich an das Schreiben eines neuen Buches, wieviel Zeit planst Du dafür ein, wie lange dauert es bis zur Veröffentlichung?</strong></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit meinem ersten Buch „Innen.Aussen“ (Ko-Autorin Annette Söhnlein) habe ich mich warmgelaufen. Das war eher ein interessantes Projekt, das aus meiner Arbeit als Yogalehrerin und Retreat-Leiterin entstanden ist. Danach wollte ich eigentlich nie wieder ein Buch schreiben, weil das so viel Arbeit ist und echt Kraft gekostet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ProAgeYoga ist das Ergebnis meiner letzten 25 Jahre und viel persönlicher. Es war für mich einfach interessant, mir als Frau, Mutter, Partnerin und Yogalehrerin dabei zuzuschauen, wie ich selbst mit dem Älterwerden umgehe. Und ich habe festgestellt, dass viele Menschen damit mehr Probleme haben, als ich. Mein eigener Weg als Buddhistin und Yogini, meine Erfahrungen mit Sterbebegleitung und Geburt, alles das führte zu der Idee, mich noch mal auf den Schreib-Trip einzulassen. Vor ungefähr 2 Jahren schickte ich dann eine grobe Buch-Idee an meine Lektorin Susanne Klein vom Kamphausen-Verlag. Sie hat mich sehr ermutigt weiterzumachen und dann ging alles ganz schnell: Konzept, Vertrag, Designer, Fotograf*Innen usw – ich habe wirklich ein ganz tolles Team! Da ich eine Perfektionistin bin, lege ich großen Wert auf ein gutes Design, was den Entstehungsprozess natürlich etwas in die Länge zieht, sich aber sehr lohnt. Ob sich durch das Buch etwas ändern wird, kann ich noch nicht sagen. Ich hoffe sehr, dass es viele Menschen erreicht und inspiriert und natürlich freue ich mich extrem über Feedback. Ich weiß ja nicht, wie das, was ich da so vor mich hinschreibe, von Menschen aufgenommen wird, die in ihren ganz eigenen Themen stecken. Daher ist das Schreiben immer erst mal ein etwas einseitiges Erlebnis, das hoffentlich bald zu einem Dialog wird!</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Wie sind die 10 Werte des ProAgeYoga®&nbsp;entstanden?&nbsp;</strong></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem Buch ProAgeYoga gibt es am Ende eine Anti-Age versus Pro-Age Aufstellung. Ich habe mir einfach die gängigen Haltungen zum Thema Älterwerden angeschaut und dabei festgestellt, wie negativ und abwertend sie zum Teil sind. Dann habe ich mich gefragt, wie ich aus einem „Dagegen-Sein“ eine positive Haltung ableiten kann. So kam ich auf die Werte von ProAgeYoga. Ein Beispiel:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anti-Age</strong>: Alt zu werden, bedeutet, dass alles zu Ende ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pro-Age</strong>: Älter zu werden, bedeutet, Erfahrung und Weisheit anzusammeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So können wir schon allein durch unsere Betrachtungsweise eine ganz andere Energie entwickeln.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Meiner Erfahrung nach (so ist es zumindest beim Ayurveda) spüren die Menschen schnell, dass es ihnen guttut. Die Umsetzung dann im Alltag dauert allerdings ein wenig. Stück für Stück muss Gelerntes und neu Erfahrenes in den Alltag integriert werden. Unser Geist braucht dafür Zeit. Er spielt uns mit seinem alten Wissen, den Gewohnheiten und tief in uns verwurzeltem (alten) Glaubenssätzen oft Streiche. Er lässt uns straucheln. Neues und spürbar Gutes zu leben. Obwohl wir merken, das uns bestimmte Speisen oder Abläufe nicht gut tun wiederholen wir sie immer und immer wieder, bis wir es geschafft haben neue Gewohnheiten zu leben. Wie ist das bei Deinem Konzept? Schaffst Du es, komplett danach zu leben und zu denken oder gibt es in Deinem Alltag Situationen, die Dich hindern daran zu glauben und zu spüren das alles gut ist wie es ist. Wie holst Du Dich zurück zu dem wovon Du überzeugt bist.</strong></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Veränderung braucht immer Zeit. Unser Gehirn hat unsere Gewohnheiten trainiert und abgespeichert. Je öfter wir sie wiederholen, desto fester und tiefer sitzen sie. Wir können allerdings alle Gewohnheiten ändern. Wir brauchen dafür aber Willen, Zeit, Durchhaltevermögen, realistische Ziele und eine gute Anleitung und Begleitung. Für mich ist wichtig, dass ich mich gut fühle. Das schaffe ich, indem ich achtsam bin: wie geht es mir heute, wie geht es meiner Familie, meinen Freunden. Wer braucht was und wie kann ich für andere da sein, ohne mich selbst zu vergessen? Meine Yoga-Praxis und gesunde Ernährung sind für mich selbstverständlich. Dazu muss ich mich nicht zurückholen. Da bin ich schon – weil ich es seit Jahren nur so kenne. Aber natürlich feiere ich auch gerne mal, trinke Wein, rauche auch ab und zu eine Zigarette (uuups). Für mich ist das Leben eine Wundertüte und ich schließe nichts aus. Gerade die Glaubenssätze und Konzepte, die die „richtige“ Lebensweise propagieren, finde ich oft bedenklich: was für mich richtig ist, muss für jemand anderen noch lange nicht stimmen. Wir sind einzigartige Wesen mit unseren eigenen Geschichten und unseren eigenen Potentialen. Und wir tragen alles in uns, was wir zu unserem Glück und unserer Entfaltung brauchen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.elenalustigyoga.com/sunita-fragt-elena-ueber-faltenfreiheit-und-co/">SUNITA FRAGT ELENA ÜBER FALTENFREIHEIT UND CO.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.elenalustigyoga.com">Pro Age Yoga by Elena Lustig</a>.</p>
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