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	<title>Herz Archive - Pro Age Yoga by Elena Lustig</title>
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	<title>Herz Archive - Pro Age Yoga by Elena Lustig</title>
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		<title>Glücklichsein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2023 14:00:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir alle wollen glücklich sein – Was bedeutet das und wie geht das eigentlich? Wir wollen gesehen und anerkannt werden. Wir suchen nach Bestätigung für das, was wir leisten, und wir brauchen andere Menschen, um diese Rückkopplung zu erhalten. Wir sind soziale Wesen, sind abhängig von anderen und wir wären nicht in der Lage, ohne [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wir alle wollen glücklich sein – Was bedeutet das und wie geht das eigentlich?</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir wollen gesehen und anerkannt werden. </strong>Wir suchen nach Bestätigung für das, was wir leisten, und wir brauchen andere Menschen, um diese Rückkopplung zu erhalten. Wir sind soziale Wesen, sind abhängig von anderen und wir wären nicht in der Lage, ohne andere Menschen zu überleben. Allein die Frage „Wie kommt mein Frühstücksei (die vegane Variante: mein Kokosmilch-Porridge) auf meinen Tisch?“ zeigt schon auf, dass wir ohne eine lange Produktions- und Lieferkette und all die vielen Menschen, die daran beteiligt sind, gar nichts zu essen auf dem Tisch hätten. <br><strong>Wir sind also Teil einer Kette von Brauchen und Gebrauchtwerden.</strong> <strong>Das ist die praktische Ebene.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf der ideellen Eben gibt es diese Abhängigkeiten auch:</strong> Das, was Menschen bei anderen anerkennen und schätzen, entspricht ihren eigenen Wertvorstellungen. Wenn ich etwas mache, was jemand anderes gut findet, bekomme ich Bestätigung – und umgekehrt. Wenn mich also jemand ablehnt, dann bedeutet das nicht, dass ich etwas falsch gemacht habe. Es bedeutet erst einmal nur, dass meine Handlung nicht den Wertvorstellungen des anderen entsprochen hat.</p>



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<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn die Kette von Anerkennung und Bestätigung abreißt, fühlen wir uns schlecht. </strong>Social Media zeigt uns auf beeindruckende Weise, wie diese Anerkennung auf der digitalen Ebene funktioniert: Je mehr Likes, je mehr Follower, desto besser. Wenn nichts passiert oder wenn Follower gar abspringen, fühlen wir uns, als existierten wir nicht mehr. Ich kenne viele Menschen, die Facebook und Instagram eigentlich schlimm finden und darunter leiden. Sie fühlen sich unter Druck, möglichst oft zu posten, zu kommentieren und zu teilen, damit sie Teil der digitalen Community sind, damit sie ihr Business voranbringen. Es macht ihnen keinen Spaß und sie fühlen sich unfrei, sind aber gleichzeitig nicht in der Lage, diesen Teufelskreis zu verlassen. Außerdem wird uns auf diesen Kanälen nur das vorzeigbare Glück der anderen vor Augen geführt, das aber weder mit deren noch mit unserer Realität sehr viel zu tun hat; es ist virtuell, also nicht echt erlebt.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center has-text-color is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="color:#2c1dd2">
<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color has-large-font-size" style="color:#2c1dd2">„DAS GLÜCK DEINES LEBENS HÄNGT VON DER BESCHAFFENHEIT DEINER GEDANKEN AB.“</h4>
<cite><em>Marc Aurel</em></cite></blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#2c1dd2;color:#2c1dd2"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt einen Zusammenhang zwischen individueller Zufriedenheit und dem Maß an Zuwendung und Unterstützung, das wir anderen Menschen zukommen lassen. <strong>Das Gefühl, ein erfülltes Leben zu führen, macht uns glücklich. </strong>Dazu gehören neben einem guten Berufsleben, Gesundheit und finanzieller Sicherheit vor allem ein unterstützender Freundeskreis und eine intakte Familie. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterschiedliche Studien zum Thema Zufriedenheit und Glück zeigen, dass ganz oben auf der Liste dessen, was Menschen glücklich macht, Punkte wie soziale Bindungen, Zeit mit Familie und Freunden stehen. Und das ist gleichzeitig auch das, was Sterbende am meisten bedauern, wenn man sie fragt, was sie in ihrem Leben versäumt haben: <strong>nicht genug Zeit mit Familie und Freunden verbracht zu haben</strong>.</p>



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<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In unseren modernen westlichen Gesellschaften funktioniert der Generationenvertrag über soziale Sicherungssysteme.</strong> Es gibt eine Renten- und eine Pflegeversicherung für jeden. Menschen handeln dieses Thema also nicht mehr (nur) innerhalb ihrer direkten sozialen Beziehungen ab, sondern oft ist der Staat dazwischengeschaltet. Die Großfamilie, in der noch drei Generationen unter einem Dach lebten, gibt es schon lange nicht mehr oder nur noch äußert selten. Unsere Häuser und Wohnmodelle sind nicht danach ausgerichtet. Es gibt da keinen Platz für die Alten. Die meisten alten Menschen wohnen allein daheim oder in altersgerechten Wohnheimen – wenn sie, oder ihre Kinder, es sich leisten können. So aufreibend es auch sein mag, sich um seine alten Eltern zu kümmern, und so anstrengend es sein kann, sie vielleicht einmal zu pflegen, so erfüllend kann es aber auch sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie wollen wir selbst leben, wenn wir nicht mehr gut allein klarkommen?</strong> Wir selbst werden diese Lebensphase ja auch eines Tages erreichen, auch wenn sie noch weit weg zu sein scheint. Wollen wir ausschließlich andere alte Menschen um uns herumhaben und die Welt nur noch aus deren Perspektive betrachten? Oder sind wir bereit, uns auf Experimente und Lebensformen einzulassen, die anders sind? Familien mit Alten und Kindern in einer Community? Offenes Haus für Freunde und Familie? Eine WG?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesellschaften, in denen soziale Bindungen eine Überlebensfrage sind, bieten zwar für die Individuen weniger Freiheit, aber dafür sind sie eingebundener. Der Deal sieht so aus: <strong>Eingebunden zu sein bedeutet einerseits, gebraucht zu werden und als Teil einer Gruppe wichtig zu sein. Frei zu sein bedeutet andererseits, dass man auch fehlen kann, ohne dass es zu viel ausmacht. </strong>Wir müssen selbst entscheiden, was für uns richtig und wichtig ist und wie wir die für uns richtige Balance in unseren verschiedenen Lebensphasen finden. So wie eine gesunde Zelle im Körper die Gesundheit aller Zellen beeinflusst und so zu einem gesunden Organismus beiträgt, können wir zum Wohlbefinden unseres „Tribes“ beitragen, wenn es uns selbst gut geht. Wir sind ein Teil eines großen Ganzen.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0075-3-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-37013" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0075-3-1024x683.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0075-3-300x200.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0075-3-768x512.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0075-3-1536x1024.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0075-3-2048x1365.jpg 2048w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0075-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Oft haben Menschen in späteren Lebensphasen das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden.</strong> Und gleichzeitig gibt es unendlich viele soziale Einrichtungen, Organisationen, junge Familien, die für Unterstützung dankbar wären. Inzwischen werden viele generationenübergreifende Wohnprojekte entwickelt, in denen Alte und Kinder zusammen betreut werden und Menschen sich teilweise gegenseitig betreuen. Beide profitieren sehr voneinander und ich hoffe und wünsche mir, dass dieses Modell in Zukunft selbstverständlich wird. Wer anderen hilft, hilft auch immer sich selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Letztendlich sind wir als soziale Wesen dafür gemacht, mit unserem Tribe zu leben, uns aufgehoben zu fühlen und für andere da zu sein. Die Grundlage dafür ist unsere Fähigkeit zu lieben.</strong> Die Existenz unserer gesamten Spezies ist darauf aufgebaut. Indem wir unsere Kinder lieben, beschützen wir sie und ziehen sie auf, so gut wir können. Wir kümmern uns um unsere Kranken und Bedürftigen. Liebe und Mitgefühl sind das, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Die Quelle der Liebe für andere liegt wiederum in uns selbst und in unserem Potenzial zur Selbstliebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn wir lernen, statt nach außen nach innen zu schauen, begegnen wir uns selbst. </strong>Es geht um unsere Essenz, die innere Wahrhaftigkeit, das, was jenseits von Dingen und Bewertungen liegt: Unser wahrer Kern, unsere authentische Kraft. <strong>Uns selbst so zu lieben, wie wir sind, ist manchmal schwerer. Oft sind wir sehr streng mit uns selbst. </strong><br>Aber letztendlich schwächen wir uns damit und machen uns angreifbar. Wer schlecht von sich selbst denkt, ist für andere, die es vielleicht nicht so gut mit uns meinen, ein gefundenes Fressen. Durch Selbstachtung und Selbstliebe dagegen holen wir uns aus der Vergleichsfalle heraus und werden freier. Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Es braucht viel Durchhaltevermögen, die Fähigkeit, genau hinzuschauen, Achtsamkeit und Kraft, um Rückschläge zu ertragen und daraus zu lernen, ohne dass wir uns selbst abwerten. Selbstliebe und Selbstannahme sind also die Voraussetzung, um andere zu lieben und so anzunehmen, wie sie sind. Nur so finden wir zu wahrem, tiefem und nachhaltigem Glück.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0225-13-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-37014 size-full" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0225-13-1024x683.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0225-13-300x200.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0225-13-768x512.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0225-13-1536x1024.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0225-13-2048x1365.jpg 2048w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_0225-13-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Buddha sagte sinngemäß: </strong>Jeder Mensch hat die Natur eines Buddha und ist reine Liebe und reines Mitgefühl. So kommen wir auf die Welt und alles, was ab unserer Geburt passiert, verschüttet diese wahre Natur. Unsere Aufgabe ist es also, diese Liebe in uns freizulegen, um uns wieder mit dem zu verbinden, was wir ursprünglich schon immer waren.</p>
</div></div>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#2c1dd2">Verbinde dich mit Menschen oder auch Tieren, die du bedingungslos liebst und denen gegenüber du nachsichtig und liebevoll bist.</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#2c1dd2"> Übertrage diese Haltung der Liebe und Nachsicht auf dich selbst.</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#2c1dd2">Übe, diese Haltung auch auf alle anderen Lebewesen zu übertragen. </p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#2c1dd2">Bitte um Hilfe und biete Hilfe an. </p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#2c1dd2">Beobachte dein Social-Media-Verhalten. <br>Reduziere es bewusst und konsequent.</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#2c1dd2">Schaffe echte Erlebnisse mit Menschen, die dir etwas bedeuten.<br>Poste davon nichts auf Facebook oder Instagram.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#2c1dd2">Glücklich zu sein ist nicht so schwer: ⁠<br>Melde Dich an, zu meinem kostenlosen Mini-Kurs⁠ DAS KLEINE GLÜCK.⁠</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Du bekommst eine wertvolle Yoga-Praxis für jeden Tag, eine tolle Entspannungs-Übung und eine Selfcare-Checkliste, die Dir hilft, Dich jeden Tag besser zu fühlen.⁠ Einfach machen und durch tägliche kleine Schritte viel erreichen: Das ist Pro Age Yoga. ⁠⁠Trag dich einfach für meinen <a href="https://www.elenalustigyoga.com/freemium/" data-type="link" data-id="https://www.elenalustigyoga.com/freemium/"><span style="text-decoration: underline;">Newsletter</span></a> ein und erhalte so den Zugang zum KLEINEN GLÜCK.⁠⁠ Ich freu mich auf Dich. <em>Deine Elena Lustig</em>⁠</p>
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		<title>Humor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2023 13:00:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Humor ist sehr individuell und kann Menschen verbinden oder sie auch trennen. Wir können uns auf Kosten anderer amüsieren oder Witze auf eigene Kosten machen. Politik und Religion bieten eine riesige Spielwiese für Komik aller Art. Je ernster ein Thema ist, desto befreiender wirkt Humor. Solange wir in etwas völlig versinken und tief drinstecken, ist [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Humor ist sehr individuell und kann Menschen verbinden oder sie auch trennen. Wir können uns auf Kosten anderer amüsieren oder Witze auf eigene Kosten machen. </h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Politik und Religion bieten eine riesige Spielwiese für Komik aller Art. </strong>Je ernster ein Thema ist, desto befreiender wirkt Humor. Solange wir in etwas völlig versinken und tief drinstecken, ist es unmöglich, ein wenig Distanz zu schaffen, um den Überblick zu bekommen. Sobald wir aber über etwas lachen können, bemerken wir, dass es unterschiedliche Sichtweisen auf ein Thema gibt, und können besser damit umgehen. Galgenhumor hilft uns sogar dabei, richtig harte Momente im Leben gelassener zu nehmen.</p>



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<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color has-large-font-size" style="color:#378898">Im Duden wird Humor beschrieben als „die Fähigkeit und Bereitschaft, auf bestimmte Dinge heiter und gelassen zu reagieren“. </h4>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#378898;color:#378898"/>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das eigene Ende im Blick zu haben und den Weg dahin mit Leichtigkeit zu gehen gelingt uns nur, wenn wir Humor kultivieren und in unser Leben einladen. </strong>Dass unser Körper älter wird, dass unsere Falten tiefer werden, können wir nicht ändern. Aber wir können uns mutig dafür entscheiden, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen und dafür zur sorgen, dass wir Glück und Erfüllung finden. Wir sollten aber nicht glauben, dass wir Glück und Erfüllung darüber finden, dass wir Falten und Alterung bekämpfen. Und in dieser Erkenntnis sollten wir gelassen bleiben!</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9727-235-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37017 size-full" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9727-235-683x1024.jpg 683w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9727-235-200x300.jpg 200w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9727-235-768x1152.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9727-235-1024x1536.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9727-235-1365x2048.jpg 1365w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9727-235-600x900.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/09/DSC_9727-235-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inzwischen kann ich sogar über den Tod meiner Mutter Witze machen – so krass das klingt.</strong> Aber es tut gut und ich weiß, dass meine Mutter darüber auch lachen könnte. Als sie schwer krebskrank im Bett lag und wusste, dass ihr Ende naht, sagte sie: „Na Ja, an irgendwas muss man ja schließlich sterben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Humor kann aber auch eine scharfe Waffe sein, und nicht immer sind Menschen dazu bereit, mit Humor auf etwas zu reagieren. <strong>Humor einzufordern geht oft nach hinten los. </strong>Andererseits kann Humor auch sehr verbindend wirken. Es gibt nichts Schöneres, als sich gemeinsam über etwas schlapp zu lachen! Wie gesund Lachen ist, muss ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen, das versteht sich von selbst.</p>
</div></div>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir sollten öfter nachhelfen und statt Krimis oder Action-Filmen einfach eine gute Komödie anschauen.</strong> Viellelicht gelingt es uns dann auch besser <a href="https://www.elenalustigyoga.com/?p=36997" data-type="link" data-id="https://www.elenalustigyoga.com/?p=36997"><span style="text-decoration: underline;">glücklich</span></a> zu sein. Lies mehr dazu in meinem anderem <a href="https://www.elenalustigyoga.com/?p=36997" data-type="link" data-id="https://www.elenalustigyoga.com/?p=36997"><span style="text-decoration: underline;">Blogartikel</span></a>.</p>



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<p class="has-white-color has-text-color has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#378898"><strong>Folgendes Gebet ist für mich ein gutes Beispiel für Humor beim Älterwerden: „Gott, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“</strong></p>
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		<title>Mind – Unser Geist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2023 08:46:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Geist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Rolle Herz und Verstand in unserem Leben spielen Als ProAge-Expertin verfolge ich einen ganzheitlichen Ansatz für unsere Gesundheit. Körper und Geist sind nicht voneinander getrennt und bedürfen beide unsere Aufmerksamkeit für eine gesunde Lebensführung. Das englische Wort „Mind“ halte ich für diesen den Geist betreffenden Teil von Pro Age Yoga besser geeignet. Da ich [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Welche Rolle Herz und Verstand in unserem Leben spielen</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Als ProAge-Expertin verfolge ich einen ganzheitlichen Ansatz für unsere Gesundheit. Körper und Geist sind nicht voneinander getrennt und bedürfen beide unsere Aufmerksamkeit für eine gesunde Lebensführung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das englische Wort „Mind“ halte ich für diesen den Geist betreffenden Teil von Pro Age Yoga besser geeignet. Da ich aus der buddhistischen und yogischen Sichtweise heraus arbeite, hat das Wort „Geist“ für mich keinen religiösen Kontext. Ich verbinde es eher mit Begriffen wie Verstand, Denkvermögen und Intellekt. <strong>Mind bedeutet dagegen Herz und Verstand zusammen und umfasst so unsere Gedanken und Gefühle.</strong><br>Laut dem Cambridge Dictionary bezeichnen wir mit „Mind“ den Teil einer Person, der es möglich macht, zu denken, Emotionen zu fühlen und Dinge zu verstehen. Im Folgenden benutze ich also das Wort „Geist“ im Sinne von Mind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo dieser Geist sitzt, woraus er zusammengesetzt ist, was ihn ausmacht, ist nicht so einfach zu beschreiben. Es gibt relativ wenig Forschung darüber, was der Geist selbst eigentlich ist. Allerdings finden sich in der Literatur viele philosophische Interpretationen darüber. Sicher ist, dass der Geist nichts Konkretes, Messbares oder Sichtbares ist. Er ist ein Teil unseres Selbst, ein Teil dessen, was wir „Ich“ nennen, wenn wir nicht unseren Körper meinen. Wir fühlen und wir denken, aber beides sind vorübergehende Phänomene. Der Geist selbst existiert unabhängig von unseren Gedanken und Gefühlen. Er ist das, was beständig ist, klar, rein und vollkommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit unserem Geist zu arbeiten heißt, das in uns freizulegen und zu erkennen, was unabhängig von äußeren Bedingungen in uns existiert, unsere wahre Essenz.</strong></p>



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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Annehmen, was ist</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die meisten von uns wollen ganz alt werden, sich aber dabei möglichst jung fühlen und auch so aussehen. </strong>Das ist der Soll-Zustand bzw. unser Wunsch-Zustand. Der Ist-Zustand weicht davon leider oft ab. Selten laufen die Dinge so, wie wir sie gerne hätten. Wenn wir älter werden, verändert sich zwar unser Körper, aber nur selten verändert sich auch unser Wertesystem und damit das Bild, was wir von uns selbst haben, von allein. Unser Selbstbild passt sich nicht automatisch unseren körperlichen Veränderungen an. Im Gegenteil: Wir stellen vielleicht fest, dass die Lücke zwischen Soll-Zustand und Ist-Zustand immer größer wird. Was können wir also tun? Wie können wir das, was sein soll, und das, was ist, zusammenbringen? <strong>Da wir die Zeit nicht anhalten können, bleibt uns nur der Weg, unsere Haltung dazu und zu uns selbst zu verändern. Wenn wir das annehmen, was ist, ist Frieden.</strong> Klingt gut, ist aber verdammt schwer. Und wenn wir ehrlich sind: Gab es diesen Zustand in unserem Leben jemals dauerhaft? Vielleicht bekommen wir immer mal wieder einen Moment geschenkt, in dem wir spüren, wie es sich anfühlt, wunschlos glücklich zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diesen Moment zu halten, in ihm zu ruhen, mit dem zufrieden zu sein, was ist, kann einfach sein, wenn wir loslassen.</strong> Und genau hier beginnt die Arbeit: Es bedeutet nämlich, dass wir uns erst einmal drüber klarwerden müssen, was wir alles erwarten, wie wir Dinge bewerten, was wir wollen und was wir nicht wollen. Wir müssen also aufmerksam in uns hineinschauen: Was passiert gerade mit mir? Was fühle ich, was denke ich und wie bewerte ich das? Die entscheidende Frage ist aber: Muss ich das, was ich fühle und denke, wirklich bewerten?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Buddhismus gibt es die vier edlen Wahrheiten. Die erste heißt: Leben bedeutet Leiden. </strong>Das reicht oft schon aus, dass viele Menschen an dieser Stelle nicht weiterlesen, nicht weiter zuhören und sich innerlich verschließen. Wer will schon etwas mit „Leid“ zu tun haben? Allerdings geht es in den buddhistischen Lehren direkt weiter zu den drei nächsten Wahrheiten: Wie Leiden entsteht, wie es beendet werden kann und wie der Weg dahin aussieht.<br>Erst einmal müssen wir anerkennen, dass es in unserem Leben immer wieder Leid gibt, genauso wie auch alle positiven und schönen Gefühle. Aber unter denen leiden wir ja nicht. Wir leiden darunter, zu leiden. Wir wollen nicht traurig sein, wollen nicht wütend sein, nicht alleingelassen werden und uns auch nicht hilflos oder enttäuscht fühlen. Meistens entstehen diese Gefühle dadurch, dass etwas anders ist, als wir es haben wollen oder erwarten. Wir suchen ständig nach Glück und meinen sogar, einen Anspruch darauf zu haben. So rufen wir über unsere innere Haltung unser Leid sozusagen selbst hervor. Natürlich gibt es Dinge, unter denen wir zwangsläufig leiden: Wenn zum Beispiel jemand stirbt oder verunglückt oder wir Liebeskummer haben. Es geht nicht darum, dieses Leid zu ignorieren oder abzuwerten.<br>Es geht nur darum, den Zusammenhang zwischen dem, was wir wollen, und dem, was ist, hervorzuheben und zu erkennen, dass aus der Differenz Leid entstehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir also der Meinung sind, dass unser Körper immer schön, jung, kraftvoll und gesund sein sollte, ist Alter gleichbedeutend mit Leiden. Das Gleiche gilt für Krankheit, Schwäche und jegliche Art der Abweichung von dem, was wir für normal halten. Wir sind also permanent damit beschäftigt, unsere Erwartungen erfüllen zu wollen und mit der Enttäuschung klarzukommen, die die Realität für uns bereithält. Buddhistisch formuliert schwanken wir ständig zwischen Anhaftung und Abneigung: Den Ist-Zustand können wir fast nicht wahrnehmen, ohne dass wir ihn nicht auch beurteilen oder bewerten, und wir sind uns dessen meistens nicht einmal bewusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir sind permanent damit beschäftigt, zu interpretieren und uns dazwischen zu entscheiden, ob wir das, was ist, haben wollen oder nicht haben wollen.</strong> Das, was wir als gut und schön bewerten, wollen wir möglichst nicht verlieren. Wenn wir etwas als nicht so gut bewerten, betreiben wir einigen Aufwand, um es zu verändern bzw. loszuwerden.<br>So sind unser Geist und auch unsere Handlungen pausenlos darauf ausgerichtet, zwischen diesen Gegensätzen hin und her zu springen: bewerten und haben wollen oder bewerten und loswerden wollen. Wir binden damit eine Menge Energie, die letztendlich darauf abzielt, einen Zustand zu erschaffen, in dem wir endlich glücklich sind. Das Problem daran ist nur, dass wir dieses Glück von äußeren Umstände abhängig machen, die weder von Dauer noch unter unserer Kontrolle sind. Alles verändert sich, alles ist vergänglich und in den wenigsten Fällen läuft alles genau so, wie wir es uns wünschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anzunehmen, was ist, bedeutet aber nicht, antriebslos zu werden.</strong> Es bedeutet vielmehr, wertfrei zu erfassen, was ist, um dann aus einer inneren Gelassenheit heraus zu entscheiden, ob Handlungsbedarf besteht. Das gelingt uns so gut wie nie.<br>Wenn wir uns zum Beispiel durch eine Botox-Behandlung so weit geglättet haben, dass wir uns schöner finden, sind wir dann glücklich? Vielleicht haben wir für einen kurzen Moment einen Zustand der Zufriedenheit geschaffen. Dann beginnt der Körper das Botox auch schon wieder abzubauen. Unser Hals wird leider weiterhin faltiger und auf unseren Händen mehren sich die Altersflecken. Wir können uns also nicht auf das Glück verlassen, das wir über unsere äußeren Umstände geschaffen haben. Es ist flüchtig und vergänglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Worauf ich hinaus möchte, ist, dass die Quelle der Zufriedenheit in uns selbst liegt.</strong> Ständig etwas verändern zu wollen führt nicht zum Glück. Es gibt so viele extrem reiche und/oder erfolgreiche Menschen, die nicht glücklich sind. Das Gleiche gilt umgekehrt für Krankheit oder Armut, die manche Menschen nicht unbedingt unglücklich sein lassen. Natürlich gilt im Allgemeinen: lieber reich und gesund als arm und krank.<br>Wenn das aber der Schlüssel zum Glück wäre, dann wären alle reichen und gesunden Menschen glücklich und alle armen und kranken Menschen unglücklich. Dem ist aber bekanntermaßen nicht so.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein weiterer Schlüssel zu einem zufriedenen Geisteszustand ist Geduld: eine völlig unterschätzte Tugend in einer Zeit, in der alles am besten sofort passieren sollte.</strong><br>Wann nehmen wir uns Zeit, damit sich etwas entwickeln kann, oder auch für unsere eigene Entwicklung? Wie gehen wir mit Rückschlägen um? Was bedeutet es für uns, zu scheitern?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Scheitern lehrt uns oft am meisten, Rückschläge helfen uns, kreativ an einer neuen Lösung zu arbeiten. Wenn wir uns Zeit geben, sind wir weniger streng zu uns selbst und dadurch weniger gestresst. Wir lernen, den Fokus zu halten und nicht alle Bälle gleichzeitig in die Luft zu werfen. All diese Aspekte der Geduld bilden ein starkes und belastbares Fundament für eine nachhaltige Entwicklung. Ein wirksames Werkzeug, um Geduld zu kultivieren, ist die Meditation. Dazu später mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn wir bereit sind, das, was ist, anzuerkennen, und behutsam danach streben, uns so zu entwickeln, dass wir gelassen bleiben, auch wenn die Dinge nicht so laufen, wie wir es gerne hätten, dann haben wir einen guten Weg vor uns.</strong></p>



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<hr class="wp-block-separator has-text-color has-vivid-cyan-blue-color has-alpha-channel-opacity has-vivid-cyan-blue-background-color has-background"/>



<h4 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color"><strong><em>Beobachte deine Tendenz, alles, was du siehst, denkst und fühlst, zu bewerten und zu beurteilen. Versuche einmal täglich, bewusst NICHT zu bewerten, also nicht abzulehnen oder anzuhaften. Gib dir Zeit und reagiere nicht sofort auf alles.</em></strong></h4>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-vivid-cyan-blue-color has-alpha-channel-opacity has-vivid-cyan-blue-background-color has-background"/>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Älter, weiser, klüger</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Oberhaupt des Stammes oder des Dorfes, der Häuptling, die weise Frau, die Priesterin – diese Rollen in der Gesellschaft waren früher in der Regel von älteren Menschen besetzt. <strong>Es braucht eine gewisse Lebenserfahrung, um ein Vorbild zu sein und eine wegweisende Rolle einzunehmen. </strong>Viel Lebenserfahrung zu haben bedeutet, reich zu sein: reich an Jahren und reich an Erkenntnissen. Alt zu sein ist in dem Zusammenhang erstrebenswert. Mentoren sind selten jung. Auch heute hat das Ältersein viele Vorzüge: Wir machen nicht mehr alles mit, können vor einer Handlung eventuell schon absehen, wohin sie führt, sehen dadurch klarer, erkennen Risiken, handeln umsichtiger und möglicherweise auch gelassener. Je älter wir werden, desto freier können wir in der Regel unsere Zeit einteilen. Unsere Verpflichtungen nehmen ab oder wir haben gelernt, die richtigen Prioritäten zu setzen, sodass wir idealerweise auch mehr Zeit haben.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/2_IMG00036-1024x686.jpg" alt="" class="wp-image-36547" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/2_IMG00036-1024x686.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/2_IMG00036-300x201.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/2_IMG00036-768x514.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/2_IMG00036-1536x1028.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/2_IMG00036-600x402.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/2_IMG00036.jpg 1840w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Konsumverhalten wird kritischer: Wir kaufen anders ein, nachhaltiger, gezielter, und wir haben meistens mehr Geld zur Verfügung als während der Anfangszeit unseres Berufslebens.</strong> Wir sind also einerseits eine interessante Zielgruppe, andererseits kosten wir die Gesellschaft spätestens als Rentner mehr Geld, als wir einbringen. Die Menschen werden immer älter und dadurch zur Belastung des Sozialsystems, weil es immer weniger junge Menschen gibt, die das schultern. Das ist nicht unbedingt der fruchtbarste Boden für eine positive Veränderung der Sichtweise auf das Älterwerden.<br>Das Bild, das meist in Zeitungen und in den Nachrichten benutzt wird, wenn es um ältere Menschen geht, sind Grauhaarige in Rentnerbeige, die auf einer Bank sitzen. Ab wann setzen wir uns mental mit dazu? Ab wann denken wir: Jetzt bin ich alt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Womit identifizieren wir uns, wenn es darum geht, ein Vorbild für das eigene Älterwerden zu finden?</strong> Wir sollten unser eigenes Vorbild sein und dabei lernen, uns selbst zu definieren! Nur wenn wir zu dem stehen, wer wir sind, können wir andere inspirieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Uns selbst in die Rolle des oder der Weisen zu setzen, unser Wissen zu teilen, zu lehren – das sind die Aufgaben, die uns zufallen oder sogar zustehen.</strong> Dabei ist es wichtig, sich nicht über andere zu stellen und zum Beispiel auf jüngere Menschen herabzuschauen. Klugheit durch Alter bedeutet, einen weiteren Erfahrungshorizont über die Möglichkeiten zu haben, wie wir handeln und denken können, und diese Möglichkeiten auch zu nutzen.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<ul class="has-white-color has-vivid-cyan-blue-background-color has-text-color has-background wp-block-list">
<li>Ab wann werden wir älter?</li>



<li>Wenn wir volljährig sind oder wenn wir die ersten Falten bekommen?</li>



<li>Wenn wir das erste Mal übers Älterwerden nachdenken?</li>



<li>Wenn das erste graue Haar auftaucht oder wenn die Augen schlechter werden?</li>



<li>Wenn wir aufgrund unsrer Lebenserfahrung intuitiv die richtigen Entscheidungen treffen?</li>



<li>Wenn jüngere Menschen uns um Rat fragen?</li>



<li>Wenn wir gelassen bleiben, wo wir früher ausgeflippt wären?</li>



<li>Wenn Ärzte und Politiker jünger sind als wir selbst?</li>
</ul>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Selbstannahme und Selbstliebe</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sich klein zu fühlen bedeutet nicht, schlecht zu sein. Angst zu haben, neidisch oder enttäuscht zu sein heißt nicht, weniger wert zu sein.<strong> Alle Gefühle und Gedanken, die es gibt, gibt es.</strong> Aber wenn wir uns dafür abstrafen und uns ablehnen, dann schwächen wir uns selbst. Unsere „Schattenseiten“ sind da, weil wir auch Licht ausstrahlen.<br><strong>Beide sind wie zwei Seiten einer Medaille: Ohne das Vorne gibt es kein Hinten.</strong> Es ist nur manchmal schwer zu erkennen, welche Funktion unsere Schattenseiten haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nehmen wir zum Beispiel das Gefühl von Neid:</strong> Unser Selbstoptimierungsprogramm lässt uns in die Vergleichsfalle tappen und wir entwickeln Neid, weil es immer jemanden geben wird, der das ist oder hat, was wir gerade nicht sind oder haben.<br>Wir versuchen dann oft, den Neid für uns erträglicher zu machen, indem wir das, was wir eigentlich erstrebenswert finden, abwerten. Oder wir werten die Person ab, die das hat oder so lebt, wie wir es eigentlich auch gerne wollen. <strong>So bleiben wir leider in diesem schwierigen Gefühl stecken und kultivieren Mangel. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um aber das Geschenk dieser Schattenseite zu entdecken, können wir unsere Strategie ändern und uns fragen:</p>



<ol class="wp-block-list" type="1">
<li>Ist das, was wir unbedingt haben möchten, wirklich so erstrebenswert? Oder können wir auch ohne dies gut leben? Dann wenden wir das Prinzip Loslassen an.</li>



<li>Welchen Weg hat dieser Mensch zurückgelegt, um so zu werden, und welche Qualitäten hat er/sie genutzt, die uns auch zur Verfügung stehen würden. Dann nutzen wir das Prinzip Inspiration.</li>
</ol>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diesem Weg bekommt der Neid plötzlich eine Funktion. Wir können mit ihm arbeiten, er bringt uns weiter, darf da sein und wir müssen ihn nicht ablehnen. Neid kann also eine gute Grundlage zur Selbstmotivation sein.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/10_IMG00004-1024x686.jpg" alt="" class="wp-image-36553" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/10_IMG00004-1024x686.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/10_IMG00004-300x201.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/10_IMG00004-768x514.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/10_IMG00004-1536x1028.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/10_IMG00004-600x402.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2023/04/10_IMG00004.jpg 1840w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Schlüssel zur Selbstliebe ist, uns mit allen unseren Seiten anzunehmen und auch in den dunklen Seiten das Potenzial zu erkennen. </strong>Wir müssen nicht perfekt sein, um liebenswert zu sein. Menschen werden gerade dadurch nahbar, dass sie nicht perfekt sind. Oft lieben wir an anderen ihre besonderen Eigenheiten, warum also nicht auch an uns selbst? Unsere Angst, unser Neid, Wut, Trauer, Selbstzweifel dürfen da sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese Gefühle helfen uns dabei, realistisch zu bleiben, die Bodenhaftung nicht zu verlieren.</strong><br>Ohne Angst und Selbstkritik wären wir nicht in der Lage zu überleben, weil wir mit ihrer Hilfe unseren sozialen Kontext überprüfen. Diese Aspekte unseres Selbst zu umarmen und sie aus ihrem Schattendasein herauszuholen, ihnen Raum zu geben und sie liebevoll zu integrieren, das ist der Weg zu Selbstannahme und Selbstliebe.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-vivid-cyan-blue-color has-alpha-channel-opacity has-vivid-cyan-blue-background-color has-background"/>



<h4 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color"><strong><em>Erkenne deine dunklen Seiten an. Sie sind ein Teil von dir, genauso wie deine strahlenden Seiten.<br>Erlaube dir, Sehnsüchte zu haben, sie sind ein guter Wegweiser.</em></strong></h4>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-vivid-cyan-blue-color has-alpha-channel-opacity has-vivid-cyan-blue-background-color has-background"/>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn du Hilfe dabei möchtest, melde dich gerne bei mir.</strong> Meine Bücher, mein <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.elenalustigyoga.com/pro-age-yoga-online-kurse/" target="_blank"><strong><em>Online-Kurs</em></strong></a> und auch mein <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.elenalustigyoga.com/proage-renew/" target="_blank"><strong><em>ProAge ReNew Programm</em></strong></a> bieten dir eine wertvolle Unterstützung auf deinem ganz persönlichen Weg des Älterwerdens! <br><em>Deine Elena Lustig</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.elenalustigyoga.com/mind-unser-geist/">Mind – Unser Geist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.elenalustigyoga.com">Pro Age Yoga by Elena Lustig</a>.</p>
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