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	<title>Pro Age Yoga by Elena Lustig</title>
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	<title>Pro Age Yoga by Elena Lustig</title>
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		<title>Wechseljahre verstehen: dein Körper im Wandel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 11:08:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wechseljahre sind keine Krankheit – sie sind eine Phase der Veränderung, Neuorientierung und Transformation. Auch wenn sie mit körperlichen und emotionalen Herausforderungen verbunden sein können, sind sie gleichzeitig eine Einladung, bewusster mit dir selbst und deinem Körper umzugehen. Im ProAge Yoga® betrachten wir diese Lebensphase als Chance: eine Zeit, in der du lernen darfst, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Wechseljahre sind keine Krankheit – sie sind eine <strong>Phase der Veränderung, Neuorientierung und Transformation</strong>. Auch wenn sie mit körperlichen und emotionalen Herausforderungen verbunden sein können, sind sie gleichzeitig eine Einladung, <strong>bewusster mit dir selbst und deinem Körper umzugehen</strong>.</p>



<p>Im ProAge Yoga® betrachten wir diese Lebensphase als Chance: eine Zeit, in der du lernen darfst, auf deine innere Stimme zu hören, alte Muster loszulassen und in eine neue Stärke hineinzuwachsen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was in den Wechseljahren im Körper passiert</h3>



<p>Die Wechseljahre – auch <strong>Klimakterium</strong> genannt – beginnen meist zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr.<br>In dieser Zeit verändert sich der Hormonhaushalt: Die Produktion von <strong>Östrogen und Progesteron</strong> nimmt ab, wodurch sich viele Prozesse im Körper neu einpendeln müssen.</p>



<p>Diese hormonelle Umstellung betrifft <strong>nicht nur den Zyklus</strong>, sondern auch <strong>Stoffwechsel, Schlaf, Stimmung und Nervensystem</strong>. Jede Frau erlebt diesen Übergang anders – von kaum merklichen Veränderungen bis hin zu starken Symptomen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Typische Symptome des Übergangs</h3>



<p>Viele Frauen spüren in dieser Zeit eine Kombination körperlicher und emotionaler Veränderungen.<br>Die folgende Übersicht zeigt die häufigsten <strong>Symptome der Wechseljahre</strong>, wie sie im ProAge Yoga® Kontext betrachtet werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Unregelmäßige Periode</strong> – leichter, schwerer oder seltener als sonst</li>



<li><strong>Hitzewallungen &amp; Nachtschweiß</strong></li>



<li><strong>Depressive Verstimmungen &amp; Ängste</strong></li>



<li><strong>Wutanfälle oder emotionale Schwankungen</strong></li>



<li><strong>Schlafstörungen</strong></li>



<li><strong>Konzentrations- und Gedächtnisprobleme</strong></li>



<li><strong>Haarverlust &amp; Hautprobleme</strong></li>



<li><strong>Gelenkschmerzen &amp; Verspannungen</strong></li>



<li><strong>Migräne oder Kopfschmerzen</strong></li>



<li><strong>Herzrhythmusstörungen</strong></li>



<li><strong>Häufige Blasenentzündungen, Harndrang (auch nachts)</strong></li>



<li><strong>Scheidentrockenheit oder Schmerzen beim Sex</strong></li>



<li><strong>Verminderte Libido</strong></li>



<li><strong>Tinnitus, Hörveränderungen</strong></li>



<li><strong>Gewichtszunahme – oft im Bauchbereich</strong></li>



<li><strong>Schwindel, Erschöpfung oder PMS-Symptome</strong></li>
</ul>



<p>Diese Liste kann einschüchternd wirken – doch sie ist <strong>kein Grund zur Sorge</strong>, sondern eine Erinnerung daran, dass dein Körper Großartiges leistet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="854" height="1024" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2025/10/image-854x1024.png" alt="Wechseljahre" class="wp-image-39738" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2025/10/image-854x1024.png 854w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2025/10/image-250x300.png 250w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2025/10/image-768x920.png 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2025/10/image-1282x1536.png 1282w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2025/10/image-1709x2048.png 1709w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2025/10/image-600x719.png 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2025/10/image.png 1814w" sizes="(max-width: 854px) 100vw, 854px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Yoga in den Wechseljahren: natürliche Balance finden</h3>



<p>Yoga kann in dieser Lebensphase ein wertvoller Begleiter sein.<br></p>



<p>Studien zeigen, dass regelmäßige Yogapraxis die <strong>Schlafqualität verbessert, Hitzewallungen reduziert</strong> und die <strong>Stimmung stabilisiert</strong> (Li et al., 2022; Leota et al., 2022).</p>



<p>Durch bewusste Bewegung, Atmung und Meditation lernst du,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>das Nervensystem zu beruhigen,</li>



<li>hormonelle Schwankungen besser zu regulieren,</li>



<li>dich mit deinem Körper zu versöhnen,</li>



<li>und Gelassenheit zu kultivieren.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Besonders hilfreich sind:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Yin Yoga</strong> – für Entspannung und hormonelle Balance</li>



<li><strong>Pranayama (Atemübungen)</strong> – zur Aktivierung des Parasympathikus</li>



<li><strong>Restorative Yoga</strong> – um Stress und innere Unruhe loszulassen</li>



<li><strong>Meditation &amp; Achtsamkeit</strong> – um emotionale Stabilität zu fördern</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Yoga Praxis für hormonelle Balance</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Beine an der Wand – <em>Viparita Karani</em></h4>



<p>Lege dich auf den Rücken, die Beine an eine Wand gelehnt.<br>Atme tief in den Bauch und bleibe 5–10 Minuten in der Haltung.<br>Sie hilft, den Blutdruck zu regulieren, beruhigt das Nervensystem und mindert Hitzewallungen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Linksseitige Nasenatmung</h4>



<p>Verschließe das rechte Nasenloch und atme langsam links ein und aus.<br>Diese <strong>Atemtechnik aktiviert Ida Nadi</strong>, den Energiekanal für Ruhe und Regeneration – ideal bei Schlafproblemen oder innerer Unruhe.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sanfte Vorbeuge im Sitzen</h4>



<p>Setze dich aufrecht hin, beuge dich langsam nach vorn und lege Stirn und Arme auf einem Kissen ab.<br>Diese Haltung wirkt kühlend, beruhigend und erdend – perfekt am Abend.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Selbstfürsorge in den Wechseljahren</h3>



<p>Die Wechseljahre fordern dazu auf, <strong>neue Routinen und Prioritäten zu setzen</strong>.<br>Schlaf, Ernährung und Bewegung spielen dabei eine zentrale Rolle.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tipps für den Alltag:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Früher zu Bett gehen</strong> und digitale Geräte rechtzeitig ausschalten</li>



<li><strong>Leichte, pflanzliche Ernährung</strong> mit frischen, warmen Speisen</li>



<li><strong>Regelmäßige Bewegung</strong> – Yoga, Spaziergänge oder Schwimmen</li>



<li><strong>Atemübungen und Meditation</strong> in den Tagesablauf integrieren</li>



<li><strong>Natürliche Unterstützung</strong> durch Kräuter wie Ashwagandha, Mönchspfeffer oder CBD-Öl</li>
</ul>



<p>Wenn du spürst, dass sich dein Körper verändert, nimm diese Signale ernst – aber ohne Angst.<br>Das Ziel ist nicht, die Symptome zu bekämpfen, sondern <strong>dich selbst besser zu verstehen</strong>.</p>



<p>Viele Frauen berichten in dieser Lebensphase von <strong>Selbstzweifeln oder Ängsten</strong>.<br>Doch gerade hier kann Achtsamkeit helfen: Sie führt dich zurück ins Jetzt und erinnert dich daran, dass Veränderung zum Leben gehört.</p>



<p>Yoga lehrt uns:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Alles, was sich verändert, darf auch wachsen.“</p>
</blockquote>



<p>Indem du lernst, mitfühlend auf dich selbst zu schauen, wirst du die Wechseljahre nicht als Krise, sondern als <strong>Neubeginn</strong> erleben</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Die Wechseljahre als Weg zu dir selbst</h3>



<p>Der Übergang ist keine Schwäche – er ist Transformation.<br>Dein Körper, deine Hormone und dein Geist finden eine neue Balance.<br>Mit <strong>ProAge Yoga®</strong>, bewusster Bewegung und Selbstfürsorge kannst du diesen Wandel aktiv gestalten.</p>



<p>Erlebe, wie sich aus Symptomen neue Stärke entwickeln kann und wie du mit Gelassenheit, Energie und Freude älter wirst.</p>



<p>Wenn du tiefer in diese Praxis eintauchen möchtest, entdecke meine <strong>Onlinekurse und Retreats</strong>, die dich dabei unterstützen, achtsam und stark durch den Alltag zu gehen. Meine Bücher, mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/pro-age-yoga-online-kurse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Online-Kurs</span></em></strong></a> und auch mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/proage-renew/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">ProAge ReNew Programm</span></em></strong></a> bieten dir eine wertvolle Unterstützung auf deinem ganz persönlichen Weg des Älterwerdens! </p>



<p><em>Deine Elena Lustig</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Studien &amp; Reviews zu Wechseljahren:</strong></h4>



<p><strong>Cramer, H. et al.</strong> – <em>Effectiveness of Yoga for Menopausal Symptoms: A Systematic Review.</em></p>



<p><strong>Wang, F. et al.</strong> – <em>Effects of Mind-Body Exercise on Perimenopausal and Postmenopausal Women: A Meta-Analysis.</em></p>



<p><strong>Li, L. et al.</strong> – <em>Which Exercise Prescription is Most Effective for Patients with Sleep Disorders? A Network Meta-Analysis of 30 Randomized Controlled Trials.</em></p>



<p><strong>Kovacevic, A. et al.</strong> – <em>The Effect of Physical Activity on Sleep Quality and Sleep Disorders.</em></p>



<p><strong>Gupta, S. et al.</strong> – <em>Effectiveness of Yoga on Menopausal Symptoms and Quality of Life.</em></p>
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		<title>ToDo Liste für guten Schlaf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 10:58:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein guter Schlaf ist kein Zufall, er ist das Ergebnis von Achtsamkeit, Routine und liebevollen Gewohnheiten. Viele Menschen wachen nachts auf, schlafen unruhig oder wälzen sich stundenlang im Bett. Dabei ist Schlaf die Grundlage für Gesundheit, Regeneration und ein ausgeglichenes Hormonsystem – besonders in der zweiten Lebenshälfte. Mit dieser ToDo-Liste findest du zurück zu innerer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein guter Schlaf ist kein Zufall, er ist das Ergebnis von Achtsamkeit, Routine und liebevollen Gewohnheiten. Viele Menschen wachen nachts auf, schlafen unruhig oder wälzen sich stundenlang im Bett. Dabei ist Schlaf die Grundlage für <strong>Gesundheit, Regeneration und ein ausgeglichenes Hormonsystem</strong> – besonders in der zweiten Lebenshälfte.</p>



<p>Mit dieser ToDo-Liste findest du zurück zu innerer Ruhe und einer erholsamen Nacht.<br>Sie vereint <strong>yogische Prinzipien, Ayurveda, Naturheilkunde und moderne Schlafhygiene</strong> – einfach umsetzbar, jeden Tag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Digital Detox am Abend</h3>



<p>Mindestens <strong>eine Stunde vor dem Schlafengehen</strong> sollten Handy, Computer und Fernseher ausgeschaltet sein. Das blaue Licht elektronischer Geräte hemmt die Melatoninproduktion – jenes Hormon, das uns müde macht und den Schlaf einleitet. Statt auf den Bildschirm zu schauen, gönne dir eine kleine Abendroutine:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>eine Kerze anzünden,</li>



<li>ein Buch lesen,</li>



<li>oder ein paar ruhige Atemzüge im Sitzen.</li>
</ol>



<p><strong>So signalisierst du deinem Körper: Jetzt ist Zeit zum Runterfahren.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Koffein stoppen: am besten schon mittags</h3>



<p>Kaffee ist wunderbar, aber nicht zu jeder Tageszeit.</p>



<p>Koffein bleibt bis zu <strong>8 Stunden im Körper aktiv</strong> und kann deinen Schlafzyklus stören, auch wenn du dich abends müde fühlst. Trinke deinen <strong>letzten Kaffee spätestens um 12 Uhr mittags</strong>, um deinem Nervensystem ausreichend Zeit zu geben, in den Entspannungsmodus zu wechseln.</p>



<p>Wenn du am Nachmittag einen Energieschub brauchst, probiere <strong>grünen Tee, Zitronenwasser oder ein Glas Matcha</strong>, sie sind sanfter und enthalten L-Theanin, das beruhigend wirkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Leichtes Abendessen: vor 19 Uhr</h3>



<p>Ein voller Magen lässt sich schwer entspannen.<br>Ein <strong>frühes, leichtes Abendessen</strong> – idealerweise vor 19 Uhr – hilft, die Verdauung bis zur Schlafenszeit abzuschließen.</p>



<p>Ayurvedisch betrachtet ist das Verdauungsfeuer (<em>Agni</em>) abends schwächer. Warme, leichte Mahlzeiten wie <strong>Gemüsesuppe, Kitchari oder Ofengemüse</strong> sind ideal. Vermeide Rohkost, Zucker und Alkohol, wenn du unter Einschlafproblemen leidest – sie aktivieren dein System unnötig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bewegung mit Achtsamkeit</h3>



<p>Sport am Abend kann Energie geben oder rauben. Wenn du spät trainierst, plane eine <strong>Entspannungsphase danach</strong> ein: sanftes Dehnen, Atemübungen oder eine kurze Meditation.<br>So hilfst du dem Körper, vom aktiven Sympathikus („Gas“) in den Parasympathikus („Bremse“) zu wechseln.</p>



<p>Ein besonders wohltuender Ausgleich ist <strong>Yin Yoga am Abend</strong>.<br>Die ruhigen Haltungen, das lange Halten und tiefe Atmen wirken wie ein Reset für dein Nervensystem.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Yin Yoga für besseren Schlaf</h3>



<p>Eine meiner liebsten Übungen für ruhige Nächte:</p>



<p><strong>Beine an der Wand</strong> (<em>Viparita Karani</em>).<br>Lege dich auf den Rücken, das Gesäß nah an der Wand, und strecke die Beine senkrecht nach oben.<br>Atme ruhig ein und aus, spüre, wie der Atem tiefer wird und der Puls sich beruhigt.<br>Bleibe 5–10 Minuten in dieser Haltung.</p>



<p>Diese Position entspannt die Beinmuskulatur, beruhigt den Geist und regt die Durchblutung an – perfekt als Abschluss eines langen Tages.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abendritual mit Lavendelöl</h3>



<p>Massiere deine <strong>Fußsohlen direkt vor dem Schlafengehen</strong> mit einem hochwertigen <strong>Lavendelöl</strong>.<br>In der Aromatherapie gilt Lavendel als beruhigend, angstlösend und schlaffördernd.<br>Die Reflexzonen an den Füßen stehen in Verbindung mit allen Organen – durch die Massage signalisierst du deinem Körper, dass er loslassen darf.</p>



<p><strong>Tipp: Kombiniere die Fußmassage mit bewussten Atemzügen oder einer kurzen Dankbarkeitsübung.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Atemtechnik: Linksseitige Nasenatmung</h3>



<p>Diese einfache <strong>Pranayama-Übung</strong> ist ein Geheimtipp für ruhigen Schlaf.</p>



<h5 class="wp-block-heading">So geht’s:</h5>



<ul class="wp-block-list">
<li>Setze dich bequem hin oder lege dich ins Bett.</li>



<li>Verschließe sanft das rechte Nasenloch.</li>



<li>Atme <strong>nur durch das linke Nasenloch</strong> ein und wieder aus.</li>



<li>Bleibe dabei ruhig, gleichmäßig, ohne Anstrengung.</li>



<li>Wiederhole dies <strong>3–5 Minuten</strong> lang.</li>
</ul>



<p>Diese Atmung aktiviert <strong>Ida Nadi</strong>, den Energiekanal, der mit dem <strong>Parasympathikus</strong> (dem Entspannungsnerv) verbunden ist. Bereits nach wenigen Atemzügen senken sich Puls und Atemfrequenz – du fühlst dich innerlich ruhig und zentriert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meditation &amp; innere Ruhe für besseren Schlaf</h3>



<p>Wenn du nachts wachliegst oder schlecht einschläfst, kann eine <strong>geführte Entspannungsmeditation</strong> wahre Wunder wirken. Geführte Meditationen oder Yoga Nidra (der „Schlaf des Yogi“) helfen, den Geist zu beruhigen und Grübelschleifen zu unterbrechen.</p>



<p>Du kannst auch mit Affirmationen arbeiten, z. B.:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ich darf loslassen.“<br>„Ich bin sicher und getragen.“<br>„Mein Körper weiß, wie Schlaf geht.“</p>
</blockquote>



<p>Diese einfachen Sätze wirken tief im Unterbewusstsein – besonders, wenn du sie regelmäßig wiederholst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Pflanzenkraft: CBD &amp; Ashwagandha</h3>



<p>Die Natur bietet wertvolle Unterstützung für erholsamen Schlaf. <strong>CBD-Öl</strong> (Cannabidiol) kann bei Stress, Unruhe oder Einschlafproblemen helfen – es wirkt entspannend auf das Nervensystem, ohne abhängig zu machen.</p>



<p>Auch <strong>Ashwagandha</strong>, ein adaptogenes Heilkraut aus dem Ayurveda, ist bekannt für seine <strong>stressregulierende und hormonstabilisierende Wirkung</strong>. Bei regelmäßiger Einnahme unterstützt es den Schlafrhythmus und reduziert das nächtliche Gedankenkarussell.</p>



<p><strong>Sprich am besten mit einem Arzt oder Heilpraktiker, bevor du pflanzliche Präparate einnimmst.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Deine persönliche Schlaf Routine</h3>



<p>Der wichtigste Punkt auf deiner To-do-Liste: <strong>Konsequenz.</strong> Schlaf ist ein Rhythmus – und der Körper liebt Regelmäßigkeit. Gehe möglichst zur gleichen Zeit ins Bett, lüfte dein Schlafzimmer gut, reduziere Lärm und sorge für Dunkelheit.</p>



<p>Mit kleinen Ritualen entsteht ein Gefühl von Sicherheit – und genau das braucht der Körper, um loszulassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung für guten Schlaf:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Spätestens eine Stunde vor dem Schlafengehen das Handy bzw. den Computer ausmachen.</li>



<li>Spätestens um 12 Uhr mittags den letzten Kaffee trinken.</li>



<li>Ein frühes und leichtes Abendessen einnehmen, am besten vor 19 Uhr.</li>



<li>Bei Sport am Abend eine Entspannungsphase danach einbauen.</li>



<li>Yin Yoga am Abend kann den Weg zu einem guten Schlaf ebnen.</li>



<li>Die Fußsohlen direkt vor dem Schlafengehen mit einem hochwertigen Lavendelöl einreiben.</li>



<li>Bei Einschlafschwierigkeiten eine geführte Einschlaf- oder Entspannungsmeditation machen.</li>



<li>CBD-Öl am Abend kann Wunder wirken.</li>



<li>Regelmäßige Einnahme von Ashwagandha ist einen Versuch wert.</li>



<li>Yin-Übung: Lege dich auf den Boden, das Gesäß nah an der Wand, und lege die Beine an der Wand hoch. Schließe die Augen und atme ruhig und gleichmäßig ein und aus für ungefähr fünf Minuten.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wenn du tiefer in diese Praxis eintauchen möchtest, entdecke meine <strong>Onlinekurse und Retreats</strong>, die dich dabei unterstützen, achtsam und stark durch den Alltag zu gehen. Meine Bücher, mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/pro-age-yoga-online-kurse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Online-Kurs</span></em></strong></a> und auch mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/proage-renew/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">ProAge ReNew Programm</span></em></strong></a> bieten dir eine wertvolle Unterstützung auf deinem ganz persönlichen Weg des Älterwerdens! </p>



<p><em>Deine Elena Lustig</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Studien &amp; Reviews für besseren Schlaf:</strong></h4>



<p><strong>Li, Li; An, Jing; Wang, Dandan; Li, Hua (2022).</strong> <em>Which exercise prescription is most effective for patients with sleep disorders? A network meta-analysis of 30 randomized controlled trials.</em><br><em>BMC Public Health, 22.</em></p>



<p><strong>Leota, Josh; Presby, David M.; Le, Flora; Czeisler, Mark É.; Mascaro, Luis; Capodilupo, Emily R.; Wiley, Joshua F.; Drummond, Sean P. A.; Rajaratnam, Shantha M. W.; Facer-Childs, Elise R. (2022).</strong> <em>Dose-response relationship between evening exercise and sleep.</em> <em>Scientific Reports, Nature Portfolio.</em></p>



<p><em>Schlaf gut! Das Geheimnis erholsamer Nachtruhe.</em> Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg.</p>



<p><em>Schlafqualität der Deutschen.</em> Verfügbar unter: <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1277632/umfrage/schlafqualitaet-der-deutschen/">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1277632/umfrage/schlafqualitaet-der-deutschen/</a></p>



<p><em>Durchschlafprobleme der Deutschen.</em> Verfügbar unter: <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1277722/umfrage/durchschlafprobleme-der-deutschen/">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1277722/umfrage/durchschlafprobleme-der-deutschen/</a></p>
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		<title>Yoga für die Verdauung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 09:49:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga für die Verdauung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein aufgeblähter Bauch, Völlegefühl oder träge Verdauung gehören zu den häufigsten Beschwerden, besonders in stressigen Phasen oder bei unausgewogener Ernährung. Der Bauch reagiert sensibel auf Emotionen, Lebensstil und hormonelle Veränderungen. Genau hier setzt Yoga für die Verdauung an: Durch gezielte Bewegung, bewusste Atmung und achtsame Entspannung wird das Verdauungssystem harmonisiert und die innere Balance gestärkt. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.elenalustigyoga.com/yoga-fuer-die-verdauung/">Yoga für die Verdauung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.elenalustigyoga.com">Pro Age Yoga by Elena Lustig</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein aufgeblähter Bauch, Völlegefühl oder träge Verdauung gehören zu den häufigsten Beschwerden, besonders in stressigen Phasen oder bei unausgewogener Ernährung. Der Bauch reagiert sensibel auf Emotionen, Lebensstil und hormonelle Veränderungen. Genau hier setzt <strong>Yoga für die Verdauung</strong> an: Durch gezielte Bewegung, bewusste Atmung und achtsame Entspannung wird das Verdauungssystem harmonisiert und die innere Balance gestärkt.</p>



<p>Im <strong>ProAge Yoga®</strong> sehen wir den Bauch nicht nur als Verdauungsorgan, sondern als Zentrum der Lebenskraft. Wenn hier Energie frei fließen kann, spüren wir Vitalität, Leichtigkeit und Selbstvertrauen. Mit den folgenden Yogaübungen kannst du deine Verdauung anregen, Blähungen lösen und dich wieder rundum wohl in deinem Körper fühlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Yoga die Verdauung unterstützt</h2>



<p>Regelmäßige Yogapraxis wirkt auf mehreren Ebenen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sanfte Drehungen</strong> und <strong>Kompressionen des Bauches</strong> stimulieren die inneren Organe und fördern die Durchblutung.</li>



<li><strong>Bewusste Atmung</strong> aktiviert das parasympathische Nervensystem – dein Körper kann besser entspannen und verdauen.</li>



<li><strong>Stressabbau</strong> durch Yoga sorgt dafür, dass dein Verdauungssystem wieder in Ruhe arbeiten darf – statt im „Fight-or-Flight“-Modus zu stecken.</li>
</ul>



<p>Diese Kombination macht Yoga zu einer der ganzheitlichsten Methoden, um Verdauungsprobleme auf natürliche Weise zu lösen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die besten Yogaübungen für die Verdauung</h3>



<p>Im Folgenden findest du eine sanfte Übungssequenz aus dem <strong>ProAge Yoga®</strong>, die dich dabei unterstützt, deine Verdauung zu aktivieren und dein Bauchgefühl zu stärken. Führe jede Position langsam und achtsam aus, vermeide Druck, halte den Atem fließend und gönne deinem Körper Pausen zwischen den Übungen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">1. Tadasana – Die Berghaltung</h4>



<p>Starte im Stehen, richte dich bewusst auf und finde Stabilität. Atme tief in den Bauch und spüre die Erdung unter deinen Füßen. Diese Haltung hilft, den Atem zu zentrieren und Körperbewusstsein zu schaffen – die ideale Vorbereitung auf deine Praxis.</p>



<h4 class="wp-block-heading">2. Trikonasana – Das Dreieck</h4>



<p>Öffne dich weit zur Seite, strecke den Arm nach oben und halte die Drehung sanft. Durch die seitliche Dehnung wird der Bauchraum weit und die Verdauungsorgane erhalten mehr Durchblutung. Bleibe 5 Atemzüge pro Seite.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3. Parivrtta Trikonasana – Gedrehtes Dreieck</h4>



<p>Eine tiefere Variante, die sanften Druck auf den Bauch bringt. Achte auf eine lange Wirbelsäule und atme bewusst aus, um loszulassen. Diese Haltung wirkt wie eine innere Massage für Magen und Darm.</p>



<h4 class="wp-block-heading">4. Apanasana – Knie-zur-Brust-Pose</h4>



<p>Lege dich auf den Rücken und ziehe ein oder beide Knie sanft zum Oberkörper. Atme tief in den Bauch, spüre, wie sich dein Rücken entspannt. Diese Übung ist ideal bei Blähungen oder Völlegefühl, da sie Gase im Darm sanft löst.</p>



<h4 class="wp-block-heading">5. Supta Matsyendrasana – Liegende Drehung</h4>



<p>Lass beide Knie zur Seite sinken, die Arme weit geöffnet. Die sanfte Drehung hilft, angestaute Spannung im Bauch loszulassen und fördert die Darmbewegung. Halte die Pose 1–2 Minuten pro Seite.</p>



<h4 class="wp-block-heading">6. Navasana – Das Boot</h4>



<p>Setze dich aufrecht hin und hebe die Beine leicht an, sodass der Bauch aktiv wird. Diese Übung stärkt deine Körpermitte – das Zentrum deiner Verdauungskraft. Bleibe stabil, ohne die Atmung anzuhalten. Wiederhole 3 mal 20 Sekunden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">7. Viparita Karani – Die Beine an der Wand</h4>



<p>Lege dich mit dem Rücken auf den Boden und strecke die Beine an die Wand. Eine der besten Haltungen zur Entspannung nach der Praxis. Sie beruhigt das Nervensystem, senkt Stresshormone und unterstützt die Regeneration der Verdauungsorgane.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="541" height="1024" data-id="1188" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2022/05/Pro-Age-Life-Yoga-Für-Die-Verdauung-3-541x1024.jpg" alt="Yoga" class="wp-image-1188" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2022/05/Pro-Age-Life-Yoga-Für-Die-Verdauung-3-541x1024.jpg 541w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2022/05/Pro-Age-Life-Yoga-Für-Die-Verdauung-3-159x300.jpg 159w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2022/05/Pro-Age-Life-Yoga-Für-Die-Verdauung-3-768x1452.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2022/05/Pro-Age-Life-Yoga-Für-Die-Verdauung-3-812x1536.jpg 812w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2022/05/Pro-Age-Life-Yoga-Für-Die-Verdauung-3-1083x2048.jpg 1083w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2022/05/Pro-Age-Life-Yoga-Für-Die-Verdauung-3-600x1135.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2022/05/Pro-Age-Life-Yoga-Für-Die-Verdauung-3.jpg 1269w" sizes="(max-width: 541px) 100vw, 541px" /></figure>
</figure>



<h3 class="wp-block-heading">Ernährung &amp; Achtsamkeit: das unsichtbare Yoga</h3>



<p>Yoga für die Verdauung endet nicht auf der Matte. Achte im Alltag auf kleine, bewusste Rituale:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Iss langsam</strong> und kaue gründlich.</li>



<li><strong>Vermeide Stress beim Essen.</strong> Der Körper kann nur in Ruhe verdauen.</li>



<li><strong>Trinke warmes Wasser oder Kräutertee</strong>, um den Stoffwechsel anzuregen.</li>



<li><strong>Gönne dir Bewegung nach dem Essen</strong> – ein Spaziergang wirkt oft Wunder.</li>
</ul>



<p>So entsteht eine ganzheitliche Verdauungsroutine, die Körper, Geist und Seele stärkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ProAge Yoga®: Leichtigkeit beginnt im Bauch</h2>



<p>Gerade in der zweiten Lebenshälfte verändern sich Stoffwechsel und Hormone. Viele Frauen bemerken, dass die Verdauung sensibler reagiert. <strong>ProAge Yoga®</strong> hilft, den Körper in dieser Phase liebevoll zu unterstützen. Durch sanfte, aber wirkungsvolle Bewegungen, bewusste Atmung und Achtsamkeit kannst du dich wieder wohlfühlen – leicht, klar und verbunden mit deinem Körper.</p>



<p>Wenn du tiefer in diese Praxis eintauchen möchtest, entdecke meine <strong>Onlinekurse und Retreats</strong>, die dich dabei unterstützen, achtsam und stark durch den Alltag zu gehen. Meine Bücher, mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/pro-age-yoga-online-kurse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Online-Kurs</span></em></strong></a> und auch mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/proage-renew/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">ProAge ReNew Programm</span></em></strong></a> bieten dir eine wertvolle Unterstützung auf deinem ganz persönlichen Weg des Älterwerdens! </p>



<p><em>Deine Elena Lustig</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Studien &amp; Reviews zu Yoga für deine Verdauung:</strong></h4>



<p>Taneja I, Deepak KK, Poojary G et al. Yogic versus conventional treatment in diarrhea-predominant irritable bowel syndrome: a randomized control study. Appl Psychophysiol Biofeedback 2004; 29: 19–33</p>



<p>Schumann D, Anheyer D, Lauche R et al. Effect of Yoga in the Therapy of Irritable Bowel Syndrome: A Systematic Review. Clin Gastroenterol Hepatol 2016; 14: 1720–1731</p>



<p>Hylander F, Johansson M, Daukantaitė D, Ruggeri K. Yin yoga and mindfulness: a five week randomized controlled study evaluating the effects of the YOMI program on stress and worry. Anxiety Stress Coping. 2017 Jul;30(4):365-378. doi: 10.1080/10615806.2017.1301189. Epub 2017 Mar 13. PMID: 28286971.</p>



<p>Zhou C, Zhao E, Li Y, Jia Y, Li F. Exercise therapy of patients with irritable bowel syndrome: A systematic review of randomized controlled trials. Neurogastroenterol Motil 2019; 3: e13461</p>



<p>Daukantaitė D, Tellhed U, Maddux RE, Svensson T, Melander O. Five-week yin yoga-based interventions decreased plasma adrenomedullin and increased psychological health in stressed adults: A randomized controlled trial. PLoS One. 2018 Jul 18;13(7):e0200518. doi: 10.1371/journal.pone.0200518. PMID: 30020987; PMCID: PMC6051627.</p>



<p>Cramer H, Schäfer M, Schöls M et al. Randomised clinical trial: yoga vs written self-care advice for ulcerative colitis. Aliment Pharmacol Ther 2017; 45: 1379–1389</p>



<p>Ewais T, Begun J, Kenny M et al. A systematic review and meta-analysis of mindfulness based interventions and yoga in inflammatory bowel disease. J Psychosom Res 2019; 116: 44–53</p>



<p>Cramer H, Pokhrel B, Fester C et al. A randomized controlled bicenter trial of yoga for patients with colorectal cancer. Psychooncology 2016; 25: 412–420</p>
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		<title>Hier &#038; Jetzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 10:18:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hier und Jetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Mind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was wir tun und woran wir dabei denken, stimmt oft nicht überein. Wir sind selten wirklich präsent. Jede Tätigkeit, die eine gewisse Routine beinhaltet, lässt uns in Gedanken abschweifen. Je alltäglicher die Verrichtungen sind, desto weniger beschäftigen wir uns im Geiste damit. Wir schalten auf Autopilot. Unsere Gedanken und Emotionen bekommen eine Menge Raum, um [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was wir tun und woran wir dabei denken, stimmt oft nicht überein. Wir sind selten wirklich präsent. Jede Tätigkeit, die eine gewisse Routine beinhaltet, lässt uns in Gedanken abschweifen. Je alltäglicher die Verrichtungen sind, desto weniger beschäftigen wir uns im Geiste damit. Wir schalten auf Autopilot.</strong></h4>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1632-138-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37871 size-full" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1632-138-683x1024.jpg 683w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1632-138-200x300.jpg 200w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1632-138-768x1152.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1632-138-1024x1536.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1632-138-1365x2048.jpg 1365w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1632-138-600x900.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1632-138-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Unsere Gedanken und Emotionen bekommen eine Menge Raum, um unkontrolliert umherzuschweifen<br>und sich mit allem, was war, und allem, was sein könnte, zu beschäftigen.</strong> Wir verlieren uns dabei in Interpretationen der Vergangenheit und in Szenarien für die<br>Zukunft. Dabei können wir weder die Vergangenheit verändern noch die Zukunft<br>kontrollieren.</p>



<p><strong>Hoffnung und Furcht sind sich da genau genommen sehr ähnlich: </strong>Beides sind Projektionen in die Zukunft, die unser Handeln beeinflussen. Natürlich verhalten wir uns anders, wenn wir vor etwas Angst haben, als wenn wir uns auf etwas freuen, und allein durch unsere Überzeugung entwickeln sich die Dinge in eine bestimmte Richtung. Und natürlich können wir nicht einfach den Hebel im Kopf umlegen und von Angst auf Zuversicht schalten. Es ist jedoch hilfreich, sich damit zu  eschäftigen,<br>was wir bewusst visualisieren können und wie wir unsere Absichten formulieren<br>können, um das von uns gewünschte Ergebnis zu erreichen.</p>
</div></div>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Um unsere Angst zu bezähmen, hilft es sehr, im Hier und Jetzt zu sein. </strong>So schenken wir nicht nur uns selbst mehr Aufmerksamkeit, sondern lernen auch, uns von den Interpretationen und Projektionen zu befreien, die die Zukunft eventuell auf der problematischen Seite für uns bereithält.</p>



<p>Ich kenne einige Menschen, die sich gerne das schlimmste Szenario ausmalen, um gewappnet zu sein vor Enttäuschung und Frustration, falls das Worst-Case-Szenario eintritt. Sie sind also im Geist permanent mit der negativsten Version aller Möglichkeiten beschäftigt und wundern sich dann, dass daraus keine pulsierende, mit positiver Energie aufgeladene Realität entsteht.</p>



<p><strong>Realität ist nur der gegenwärtige Moment. </strong>Das spüren wir gerade, wenn wir mit anderen Menschen zusammen sind und ihnen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Es entsteht dann wesentlich mehr Verbundenheit und Nähe. Mit unserer Präsenz im Hier und Jetzt intensivieren wir also nicht nur den Moment, sondern auch unsere Beziehungen.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-large-font-size"><blockquote><p><strong><em><mark style="background-color:#d1dedd" class="has-inline-color">„DIE EINZIG NOTWENDIGE SPIRITUELLE PRAXIS IST, SICH MIT DEM JETZIGEN MOMENT ANZUFREUNDEN. DADURCH VEREINFACHT SICH DAS LEBEN UNGEHEUERLICH.“</mark></em></strong></p><cite><strong>ECKHART TOLLE</strong></cite></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="37863" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0895-53-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37863" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0895-53-683x1024.jpg 683w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0895-53-200x300.jpg 200w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0895-53-768x1152.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0895-53-1024x1536.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0895-53-1365x2048.jpg 1365w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0895-53-600x900.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0895-53-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="37862" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0901-55-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37862" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0901-55-683x1024.jpg 683w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0901-55-200x300.jpg 200w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0901-55-768x1152.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0901-55-1024x1536.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0901-55-1365x2048.jpg 1365w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0901-55-600x900.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_0901-55-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
</figure>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-black-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-e484efabb48e2e1309499809879a7c5f" style="background-color:#d1dedd"><strong>Achte darauf, wie oft du mit deinen Gedanken woanders bist, während du etwas tust.</strong> </p>



<p class="has-background" style="background-color:#d1dedd"><strong>Versuche, bei alltäglichen Verrichtungen ganz präsent zu sein, z. B. wenn du dir die Zähne putzt<br>oder Auto fährst. Tauche immer wieder bewusst aus dem Strom der Gedanken auf, um dich in<br>diesem Moment – also im Jetzt – zu verankern.</strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#d1dedd"><strong>Lege dein Smartphone weit weg, wenn du mit Freunden und Familie am Tisch sitzt.</strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#d1dedd"><strong>Überprüfe immer wieder, was genau deine Bedenken sind, wenn du sorgenvoll in die<br>Zukunft schaust. Untersuche sie auf ihren Realitätsgehalt.</strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#d1dedd"><strong>Stelle dir dein Lieblingsszenario so konkret wie möglich vor. Was müsste passieren, damit das eintritt?</strong></p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1090-74-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-37860" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1090-74-1024x683.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1090-74-300x200.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1090-74-768x512.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1090-74-1536x1024.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1090-74-2048x1365.jpg 2048w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/05/DSC_1090-74-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Wenn du Hilfe möchtest, melde dich gerne bei mir.</strong> <br>Meine Bücher, mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/pro-age-yoga-online-kurse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Online-Kurs</span></em></strong></a> und auch mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/proage-renew/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">ProAge ReNew Programm</span></em></strong></a> bieten dir eine wertvolle Unterstützung auf deinem ganz persönlichen Weg des Älterwerdens! <br><em>Deine Elena Lustig</em></p>
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		<title>Loslassen – Sterben, Tod und Trauer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 20:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Älterwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[Mind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt nur eine Sicherheit im Leben: Wir werden sterben. Alles andere ist optional. Die meisten Menschen verdrängen den Gedanken an den Tod, so lange es geht. Für mich ist das so, als ob ich mich auf einen Test oder eine Klausur nicht vorbereite und dann nicht weiß, was ich schreiben soll. Wenn wir sterben, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Es gibt nur eine Sicherheit im Leben: Wir werden sterben. Alles andere ist optional. Die meisten Menschen verdrängen den Gedanken an den Tod, so lange es geht. Für mich ist das so, als ob ich mich auf einen Test oder eine Klausur nicht vorbereite und dann nicht weiß, was ich schreiben soll. Wenn wir sterben, dann müssen wir loslassen. Wir können nichts mitnehmen, außer vielleicht gute Energie. Alle Dinge, jeglichen Besitz, Menschen, die wir lieben: Alles bleibt da und wir selbst gehen.</strong></h4>



<p><strong>Es ist unglaublich hart, völlig unvorbereitet alles loslassen zu müssen. Das macht den Prozess des Sterbens vielleicht so mühsam. Wir haben nie gelernt loszulassen, wir haben es so gut wie nie bewusst geübt. </strong>Es gibt viele spirituelle Praktiken, die zum Ziel haben, sich von allen Anhaftungen zu lösen. Buddhistische Mönche legen zum Beispiel monatelang aus gefärbten Sandkörnern wunderschöne Mandalas, nur um sie dann mit einem Handstreich wieder zu verwischen. Es gibt Meditationen, die sich nur darum drehen, alles aufzulösen, wegzugeben, herzuschenken. Natürlich geht es nicht darum, dass wir nun alles, was wir besitzen, weggeben sollen. Wir dürfen unseren Besitz sogar lieben. Wir sollten uns nur dessen bewusst sein, wie sehr wir an Dingen, Menschen und Orten hängen und wie stark unser Bedürfnis ist, festzuhalten und zu kontrollieren. Wenn wir unsere Prioritäten verlagern und den Blick immer wieder eher auf Werte als auf Dinge legen, könnte das eine kluge und gute Investition in unseren Sterbeprozess sein.</p>



<p><strong>Das eigene Leben vom Ende her zu denken ist eine gute Übung, um sich auf das zu fokussieren, was für uns wirklich von Bedeutung ist. </strong>Die meisten Menschen bereuen auf dem Sterbebett, nicht genug Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden verbracht zu haben, und sie bereuen auch, sich nicht erlaubt zu haben, glücklich zu sein. Da wir nicht wissen, wann und wie wir sterben werden, sollten wir uns auch nicht damit herausreden, dass wir ja noch viel Zeit haben. Das ist leider oft ein großer Irrtum. Sich immer wieder damit zu konfrontieren, dass es morgen vorbei sein könnte, ist anstrengend. Es zwingt uns nämlich dazu, wirklich achtsam zu sein und unsere sozialen Verbindungen und Lebensumstände zu überprüfen.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" data-id="37815" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00028-2-1024x686.jpg" alt="" class="wp-image-37815" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00028-2-1024x686.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00028-2-300x201.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00028-2-768x514.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00028-2-1536x1028.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00028-2-600x402.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00028-2.jpg 1840w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Und auch die Art, wie wir mit den Menschen umgehen, die uns wichtig sind, steht dadurch immer wieder auf dem Prüfstand.</strong> Gerade wenn wir in einer langjährigen Partnerschaft sind, fühlt sich das Zusammensein mit unserem Partner oft wie eine Selbstverständlichkeit an. Wir fangen an, nachlässig zu werden, lassen unsere Launen an ihm oder ihr aus, machen ihn verantwortlich für unsere Probleme und so weiter. Was wäre aber, wenn wir unseren Partner ganz plötzlich verlieren würden? Was würde uns dann fehlen? Wie sehr wären wir plötzlich auf uns allein gestellt? Was wäre das Letzte gewesen, was wir miteinander geteilt hätten? Solche Fragen können uns ins Bewusstsein bringen, was wir in unseren Beziehungen vielleicht vernachlässigt haben. Und deswegen ist es wichtig, in Harmonie miteinander zu leben, und falls das nicht möglich ist, sich so zu trennen, dass wir uns und dem anderen möglichst wenig Leid zufügen.</p>



<p><strong>Wenn wir uns dafür entscheiden, authentisch zu leben, heißt das, dass wir uns selbst treu sind. Wir opfern uns nicht auf, sondern haben Zugang zu unseren Bedürfnissen.</strong> Das bedeutet nicht, dass wir egoistisch leben, sondern dass wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen, sodass am Ende niemand außer wir selbst daran schuld sind, wenn wir etwas nicht gelebt haben. Die richtige Balance zu finden, das ist die Kunst dabei. Wie schaffen wir es, gemeinsam mit unserer Familie und unseren Freunden so zu leben, dass alle auf ihre Kosten kommen? Es ist nicht unsere Aufgabe, nur unsere eigenen Interessen durchzusetzen, es ist aber genauso wenig unsere Aufgabe, den anderen alles recht zu machen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00013-1024x686.jpg" alt="" class="wp-image-37818" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00013-1024x686.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00013-300x201.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00013-768x514.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00013-1536x1028.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00013-600x402.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00013.jpg 1840w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center"><mark style="background-color:#d1dedd;color:#126671" class="has-inline-color">Die Wahrheit liegt in der Mitte: Ein erfülltes Leben ist ein Leben, in dem wir zusammen mit anderen unsere Bestimmung gefunden haben. Wenn wir das im Moment unseres Todes spüren, müssen wir auch nichts bereuen.</mark></h3>



<p><strong>Die einzige Konstante im Leben, dass alles sich immer verändert. Es gibt nichts, was so bleibt, wie es ist. Die Zeit transformiert alles, manches langsamer, manches schneller. </strong>In den Momenten, in denen wir die Zeit gerne anhalten möchten, spüren wir unsere Machtlosigkeit. Wir können versuchen festzuhalten, aber irgendwann werden wir mit der Realität konfrontiert: Nichts bleibt, wie es ist. Die gute Nachricht daran ist, dass etwas, das uns nicht gefällt, vorbeigeht. Leider geht auch das vorbei, was wir lieben. Loslassen zu lernen und so in den Kreislauf von Entstehen und Vergehen einzutauchen hilft uns dabei, unsere eigene Endlichkeit nicht mehr als Bedrohung zu empfinden, sondern als einen Teil unserer Natur.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-41ec7a5aadd081d6885b69b828563736" style="background-color:#126671"><strong>Mache dir bewusst, dass du, wenn du stirbst, nichts mitnehmen kannst.</strong></p>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-136d956be2cf049495d97bfe3bc26f5d" style="background-color:#126671"><strong>Wenn jemand in deinem engen Umfeld stirbt, versuche nicht, möglichst schnell wieder zu funktionieren und den Erwartungen der anderen nachzukommen. Gib dir die Zeit, die du brauchst, um zu trauern.</strong></p>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-1662097707e5e67f02b5cb1bb3f37dcc" style="background-color:#126671"><strong>Sei nachsichtig mit anderen. Nicht jeder trauert so wie du. Auch wenn ihr um denselben Menschen trauert, hat jeder seine eigene Art, damit umzugehen. </strong></p>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-bd7abf1078155da17f7268256bf53870" style="background-color:#126671"><strong>Erwarte nicht von jedem Mitgefühl und Verständnis. Wer seine eigenen Gefühle nicht kennt oder unterdrückt, kann sich auch nicht mit den Gefühlen anderer verbinden.</strong> </p>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-98262b7a199a0e7143dcab4ba6ebd381" style="background-color:#126671"><strong>Erkenne an, dass Trauer verschiedene Phasen durchläuft und auch nach Jahren immer wieder auftauchen kann. Lass es zu und fühle mit dir selbst mit.</strong> </p>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-109f6ed8a62b8ac5a41bfd19a5635aba" style="background-color:#126671"><strong>Nimm die schweren Zeiten in deinem Leben an, um Mitgefühl für andere daraus schöpfen zu können. Alles verändert sich, auch Trauer.</strong></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Wenn du Hilfe möchtest, melde dich gerne bei mir.</strong> <br>Meine Bücher, mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/pro-age-yoga-online-kurse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Online-Kurs</span></em></strong></a> und auch mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/proage-renew/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">ProAge ReNew Programm</span></em></strong></a> bieten dir eine wertvolle Unterstützung auf deinem ganz persönlichen Weg des Älterwerdens! <br><em>Deine Elena Lustig</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.elenalustigyoga.com/loslassen-sterben-tod-und-trauer/">Loslassen – Sterben, Tod und Trauer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.elenalustigyoga.com">Pro Age Yoga by Elena Lustig</a>.</p>
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		<title>Endlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 19:35:52 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nichts kann zu Ende gehen, ohne angefangen zu haben. Dazwischen liegt das Leben. Aber was liegt zwischen Ende und Anfang? Wo setzt der Kreislauf ein, wo hört er auf? Unser gesamtes Sonnensystem ist zyklisch. Die Planeten, der Mond, die Jahreszeiten, der Zyklus der Frau, alles ist bestens aufeinander abgestimmt. Wenn wir uns den Zyklus der [&#8230;]</p>
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<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Nichts kann zu Ende gehen, ohne angefangen zu haben. Dazwischen liegt das Leben. Aber was liegt zwischen Ende und Anfang? Wo setzt der Kreislauf ein, wo hört er auf? Unser gesamtes Sonnensystem ist zyklisch. Die Planeten, der Mond, die Jahreszeiten, der Zyklus der Frau, alles ist bestens aufeinander abgestimmt.</strong></h4>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="686" height="1024" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00032-2-686x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37816 size-full" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00032-2-686x1024.jpg 686w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00032-2-201x300.jpg 201w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00032-2-768x1147.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00032-2-1028x1536.jpg 1028w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00032-2-600x896.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00032-2.jpg 1232w" sizes="(max-width: 686px) 100vw, 686px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Wenn wir uns den Zyklus der Jahreszeiten näher anschauen, stellen wir fest, in welchen zyklischen Symbiosen Pflanzen und Tiere leben, und wir sehen, dass das Sterben der einen das Leben der anderen ermöglicht. </strong></p>



<p>Abgestorbene Pflanzen sind Dünger für keimenden Samen. Tote Tiere werden von anderen Tieren gefressen oder von Organismen aufgelöst und als Nahrung verwendet, um selbst wieder die Kraft für Fortpflanzung aufzubringen. Auch das weiter vorn bereits erwähnte Prinzip von Ursache und Wirkung zeigt, dass alles, was wir tun, wieder zu uns zurückkommt. Zu denken: „Ich handele so, dann passiert als Nächstes das“, suggeriert eine lineare Abfolge, aber die Konsequenz dieser Handlung kehrt zu mir zurück, also schließt sich der Kreis.</p>



<p><strong>Fast niemand findet die Vorstellung erstrebenswert, ewig zu leben. Wenn alles, was wir schon kennen, immer wieder und aufs Neue auftaucht – ohne Ende –, dann wirkt das eher erschreckend.</strong> </p>
</div></div>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Gäbe es unseren Tod nicht, dürften wir auch keine Kinder bekommen. Wir müssen Platz machen, um neues Leben zu erschaffen und Nachkommen großzuziehen. </strong>In ihnen leben wir weiter und geben ihnen die Werte mit, die wir für richtig und gut halten. So wie auch schon unsere Eltern und die Generationen davor dafür gesorgt haben, dass wir groß werden, nicht verhungern, lernen unabhängig zu leben usw. Genau genommen ist es sogar gut, dass wir sterben werden, denn nur so können wir die Welt von unseren veralteten Vorstellungen befreien und der nächsten Genration Raum geben für neue Ansätze und Ideen.</p>



<p><strong>Unsere sozialen Netze sind das, was uns trägt, hält und einbindet. Die verschiedenen Generationen helfen uns, die Welt unterschiedlich zu sehen und zu erfahren. Dabei ist es nicht wichtig, ob wir leibliche Kinder haben. </strong>Jeder Mensch hat Eltern. Und fast jeder Mensch hat mit Kindern zu tun. Wir wählen selbst, welche Kinder wir in unser Leben lassen, welche wir unterstützen und welchen wir beim Aufwachsen helfen. Das können Nichten und Neffen, Patenkinder, Nachbarskinder, Kinder von Freunden sein. So kommen wir in Kontakt mit neuem Leben und sehen, wo wir selbst herkommen. Die Alten, um die wir uns kümmern, unsere Eltern oder Verwandten, Freunde, Paten etc., lassen uns spüren, wohin unser eigener Weg uns führen wird. Es ist also ein ständiger Austausch, ein Geben und ein Nehmen. Wir sind gut beraten, uns dessen bewusst zu sein: Gerade dann, wenn es uns selbst gut geht und wir in der Fülle unserer Kraft stehen, sollten wir uns mit denen verbinden, die am Anfang oder am Ende ihrer Lebenszeit stehen. So können wir unsere eigene Lebensphase bewusster wahrnehmen, dankbar sein für alles, was da ist.</p>



<p><strong>Unsere Kraft, unsere Energie, unsere Liebe finden dann am meisten Erfüllung, wenn wir sie intensiv wahrnehmen, leben und vor allem teilen. Oft passiert das im Angesicht des Todes.</strong> Der Tod dient uns also dazu, das Leben zu feiern, indem wir unsere eigene Zerbrechlichkeit wahrnehmen und uns so mit der Zerbrechlichkeit anderer verbinden. Sich liebevoll um Kranke und Sterbende zu kümmern ist herausfordernd, aber sehr bereichernd.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/1_IMG00033-2-1024x686.jpg" alt="" class="wp-image-37811" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/1_IMG00033-2-1024x686.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/1_IMG00033-2-300x201.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/1_IMG00033-2-768x514.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/1_IMG00033-2-1536x1028.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/1_IMG00033-2-600x402.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/1_IMG00033-2.jpg 1840w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Aus buddhistischer Sicht ist der Tod der wichtigste Moment der Transformation. Wir lösen uns aus allen Konzepten und Anhaftungen. Kaum etwas, das uns bisher im Leben wichtig erschien, zählt im Moment des Todes noch.</strong> Es geht darum, den Weg in eine neue Daseinsform zu bereiten und die guten Bedingungen zu schaffen, die wir brauchen, um anderen zu helfen. Reinkarnation kann man – gemessen an unseren heutigen wissenschaftlichen Standards – nicht beweisen. Ich persönlich finde die Frage sehr interessant, wie wir mit unserer Erde, der Natur und den Menschen umgehen würden, wenn wir wüssten, dass wir wiederkommen. Würden wir dann nicht viel konsequenter versuchen, Bedingungen zu schaffen, die lebenswert sind? Der Spruch „Nach mir die Sintflut“ zeichnet aber leider eher das gängige Bild unserer Gesellschaft. Das ist leider kein zyklischer Denkansatz. Zyklisch zu denken bedeutet, integrativ zu denken und nicht ausbeuterisch. Verbindung und Erfüllung entstehen nur, wenn wir erkennen, dass wir ein Teil der Natur sind, ein Teil des Zyklus und ein Teil einer Gemeinschaft. Genau genommen gibt es, wenn wir so denken, keine Endlichkeit, denn auch das Ende ist wiederum ein Anfang.</p>



<p><strong>Die einzige Konstante im Leben, dass alles sich immer verändert. Es gibt nichts, was so bleibt, wie es ist. Die Zeit transformiert alles, manches langsamer, manches schneller. </strong>In den Momenten, in denen wir die Zeit gerne anhalten möchten, spüren wir unsere Machtlosigkeit. Wir können versuchen festzuhalten, aber irgendwann werden wir mit der Realität konfrontiert: Nichts bleibt, wie es ist. Die gute Nachricht daran ist, dass etwas, das uns nicht gefällt, vorbeigeht. Leider geht auch das vorbei, was wir lieben. Loslassen zu lernen und so in den Kreislauf von Entstehen und Vergehen einzutauchen hilft uns dabei, unsere eigene Endlichkeit nicht mehr als Bedrohung zu empfinden, sondern als einen Teil unserer Natur.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-73673557fecc430abd38f2304fa3f6bc" style="background-color:#83665f"><strong>Versuche deine Zeit und deine Energie dahingehend einzusetzen, dass du nicht mehr Dinge anhäufst, sondern eher Erfahrungen machst und Erkenntnisse gewinnst. </strong></p>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-14f75b3175793232a09f98282da5d09b" style="background-color:#83665f"><strong>Verbringe so viel Zeit wie möglich mit deinen Freunden und deiner Familie und bilde ein Netzwerk, das dich nährt und unterstützt und in dem du auch selbst andere unterstützen kannst. </strong></p>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-c97d3bfd49583ca1cf29e4d77f05b38f" style="background-color:#83665f"><strong>Sei für andere da, aber achte darauf, dass du auch für dich selbst da bist! Habe den Mut, dein eigenes Leben zu leben, damit du am Ende nichts bereuen musst. </strong></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="686" height="1024" data-id="37812" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00001-3-686x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37812" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00001-3-686x1024.jpg 686w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00001-3-201x300.jpg 201w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00001-3-768x1147.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00001-3-1028x1536.jpg 1028w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00001-3-600x896.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00001-3.jpg 1232w" sizes="(max-width: 686px) 100vw, 686px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="686" height="1024" data-id="37817" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00011-686x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37817" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00011-686x1024.jpg 686w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00011-201x300.jpg 201w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00011-768x1147.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00011-1028x1536.jpg 1028w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00011-600x896.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/3_IMG00011.jpg 1232w" sizes="(max-width: 686px) 100vw, 686px" /></figure>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00015-2-1024x686.jpg" alt="" class="wp-image-37814" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00015-2-1024x686.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00015-2-300x201.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00015-2-768x514.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00015-2-1536x1028.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00015-2-600x402.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/04/2_IMG00015-2.jpg 1840w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color has-link-color wp-elements-983ef0053d359dc44fe49d4ca451a063" style="color:#83665f"><mark style="background-color:#e7e0de;color:#83665f" class="has-inline-color">„MENSCHEN WURDEN ERSCHAFFEN, UM GELIEBT ZU WERDEN. DINGE WURDEN GESCHAFFEN, UM BENUTZT ZU WERDEN. DER GRUND, WARUM SICH DIE WELT IM CHAOS BEFINDET, IST, WEIL DINGE GELIEBT WERDEN UND MENSCHEN BENUTZT WERDEN.“</mark></h3>



<p class="has-text-align-center has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-ae3bcdcea1a3057735592244c285b3a6" style="color:#83665f"><strong>S.H. DER DALAI LAMA</strong></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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		<title>Wie Yoga und Meditation wirken … und warum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2024 15:42:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Menschen kommen während ihrer körperlichen Yogapraxis innerlich zur Ruhe, weil sie in diesem Moment durch die Koordination von Atem und Bewegung unabgelenkt und präsent sind. Wenn eine Bewegung durch den Atem angeführt wird, wird unser Blick automatisch nach innen gelenkt. Nur wenn wir den Atem wahrnehmen, können wir mit ihm arbeiten. Unser westliches Wertesystem [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Viele Menschen kommen während ihrer körperlichen Yogapraxis innerlich zur Ruhe, weil sie in diesem Moment durch die Koordination von Atem und Bewegung unabgelenkt und präsent sind. Wenn eine Bewegung durch den Atem angeführt wird, wird unser Blick automatisch nach innen gelenkt. </strong></h4>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Nur wenn wir den Atem wahrnehmen, können wir mit ihm arbeiten. </strong>Unser westliches Wertesystem belohnt Aktivität. Es gilt: Tun statt sein. Nichts zu tun und einfach still zu sitzen fällt vielen Menschen sehr schwer. Deshalb ist das körperliche Yoga für viele Menschen Meditation in Bewegung und hilft uns außerdem dabei, den Körper für den Meditationssitz zu öffnen.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0346-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37744 size-full" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0346-683x1024.jpg 683w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0346-200x300.jpg 200w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0346-768x1152.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0346-1024x1536.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0346-1365x2048.jpg 1365w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0346-600x900.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0346-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Meditation heißt auf der ganz praktischen Ebene, sich einfach still hinzusetzen. </strong>Wir können die Augen schließen oder sie offen lassen. Wir kommen also zumindest äußerlich zur Ruhe und setzen uns dem Sturm in unserem Inneren aus. Der weiter vorn bereits verwendete Begriff „Affengeist“ (monkey mind) trifft diesen Zustand sehr gut. Unser Geist hüpft ruhelos von Ast zu Ast. Jeder Gedanke und jedes Gefühl führen zu einem neuen Gedanken, der wieder zu einem neuen Gedanken oder Gefühl führt. </p>



<p>Der Strom reißt nicht ab, wir springen ständig zwischen der Vergangenheit und der Zukunft hin und her. Wir erinnern uns an etwas, wir denken darüber nach, was wir noch erledigen müssen, und fühlen uns dabei so und so &#8230; Wenn wir es schaffen, zwischen diesen Gedanken eine kleine Pause entstehen zu lassen, und wenn wir es schaffen, diese Pause zu verlängern, <strong>dann finden wir kleine Inseln der Ruhe und kurze Momente der Stille. Das ist der süße Geschmack der Meditation.</strong></p>
</div></div>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Es gibt ein Bild, das für Meditierende eine gute Grundlage bildet: Der Geist ist wie der Himmel – klar und unendlich. </strong>Unsere Gedanken und Gefühle sind wie Wolken, die den Himmel teilweise verdunkeln und die dann vorüberziehen. Das Bild zeigt, dass wir unsere Gedanken und Gefühle neutral beobachten können, ohne von ihnen eingenommen zu werden. Wir beobachten sozusagen unseren eigenen Geist. Diese Fähigkeit wird „Metakognition“ genannt. Sie sorgt dafür, dass wir uns nicht mehr an unsere Gedanken und Gefühle klammern, sondern einen gewissen Abstand dazu entwickeln.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-center has-background" style="background-color:#d1dedd"><strong>Mir selbst kommen beim Meditieren oft gute Ideen, weil ich meinen inneren Raum öffne und nicht abgelenkt bin. Meistens liegen, wie schon erwähnt, ein Zettel und ein Stift neben mir, damit ich kurz notieren kann, was da so angeschwebt kommt, um dann wieder in Ruhe weiterzumeditieren.</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Warum Yoga und Meditation wirken</h4>



<p><strong>Dass der Zustand unsere Geistes Auswirkungen auf unseren Körper hat, bezweifelt wohl niemand mehr. </strong>Wenn wir uns zum Beispiel auf etwas extrem freuen, wenn wir aufgeregt oder frisch verliebt sind, schlägt unser Herz schneller, wir essen weniger, wir sind wacher und präsenter, unsere Hände sind eventuell feucht. Auch bei negativem Stress reagiert unser Körper mit ähnlichen Symptomen: Unser Immunsystem wird heruntergefahren, um alle Energie auf eine mögliche Flucht oder einen Kampf zu fokussieren. Das sympathische Nervensystem wird aktiviert und wir schütten Stresshormone aus, selbst wenn wir uns den Stress nur vorstellen. </p>



<p><strong>Dauerhafter Stress führt dazu, dass wir uns nicht regenerieren können und unsere Gesundheit angegriffen wird. </strong>Je nach persönlicher Schwachstelle erwischt es uns dann irgendwann auf der körperlichen Ebene und wir werden krank. Zum Thema Auswirkungen von Stress auf den Körper gibt es unzählige Studien und Untersuchungen. Wenn Stress also unser Gehirn und unsere Zellen verändern kann, zu Krankheiten und Depressionen führt und uns sogar altern lässt, dann sollten wir uns unbedingt mit dem Gegenmittel beschäftigen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="37725" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_4736-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37725" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_4736-768x1024.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_4736-225x300.jpg 225w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_4736-1152x1536.jpg 1152w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_4736-1536x2048.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_4736-600x800.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_4736-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="37721" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0088-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37721" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0088-768x1024.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0088-225x300.jpg 225w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0088-1152x1536.jpg 1152w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0088-600x800.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0088.jpg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Seit Tausenden von Jahren meditieren Menschen.</strong> Doch erst in jüngster Zeit sind Wissenschaftler Beweisen auf der Spur, was in unserem Gehirn passiert, wenn wir meditieren, und warum Meditation wirkt. <strong>Dabei gibt es drei Methoden, sich diesem Thema anzunähern.</strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#d1dedd"><strong>1.</strong> <strong>Entweder wird empirisch gearbeitet:</strong> <strong>Gruppen von Meditierenden und Nicht-Meditierenden wurden untersucht und miteinander verglichen.</strong> Es geht hierbei darum zu erforschen, ob, wie und mit welchen Konsequenzen Yoga und Meditation auf die allgemeine Lebensführung und das individuelle Wohlbefinden wirken. Es zeigte sich, dass sowohl Yoga als auch Meditation einen positiven Einfluss auf unser Stresslevel und unser Stressmanagement haben und sich die Entzündungswerte im Körper und damit die Gefahr, krank zu werden, reduzieren. Bei Suchtpatienten wurde darüber hinaus eine niedrigere Rückfallquote festgestellt, wenn sie meditierten.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#d1dedd"><strong>2. Als weitere Herangehensweise gibt es bildgebende Verfahren, mit deren Hilfe man direkt in die Gehirne von Meditierenden schauen kann. </strong>Hier wurden die Gehirnareale identifiziert, die in der Meditation aktiv sind, und es wurde auch dazu geforscht, ob und inwiefern sich das Gehirn verändert, wenn Menschen über einen längeren Zeitraum regelmäßig meditieren. Dazu wurden Meditations-Anfänger und erfahrene Meditierende, wie z. B. buddhistische Mönche, gescannt. Dabei wurde entdeckt, dass sich die Gehirne von geübten Meditierenden von ungeübten unterscheiden und dass es relativ schnell geht, bis das Gehirn eines Meditations-Anfängers eine Veränderung in seiner Struktur zeigt. </p>



<p class="has-background" style="background-color:#d1dedd"><strong>3. Als dritte Methode werden die Körperfunktionen von Probanden während der Meditation und bei längerer regelmäßiger Meditationspraxis untersucht:</strong> Atemfrequenz, Herzschlag, Blutdruck, Muskeltonus, elektromagnetische Gehirnwellen. Auch auf dieser Ebene wurde die Vermutung bestätigt, das Yoga und Meditation sich positiv auf unseren gesamten Organismus und damit auf unser Wohlbefinden auswirken.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Bei allen genannten Forschungsmethoden kam man zu dem einhelligen Ergebnis, dass Yoga und Meditation wirken und dass diese Wirkungen nachweisbar sind. Wer sich ernsthaft mit Meditation beschäftigt, also regelmäßig meditiert, wird subjektiv einen Nutzen feststellen. Alle objektiven Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Parasympathikus während der Meditation die Regie übernimmt und den Körper in einen entspannten Ruhemodus versetzt. Meditation und Resilienz25 stehen in einem direkten Zusammenhang. Wer meditiert, ist besser in der Lage, mit Stress und herausfordernden Gefühlen umzugehen. Gehirnbereiche, die für die Selbstregulation (präfrontaler Kortex) zuständig sind, und Gehirnbereiche, die für Emotion und Empathie zuständig sind (Amygdala), werden durch Meditation aktiviert und trainiert, wodurch sich unsere Gehirnstruktur verändert. So können wir bessere Entscheidungen treffen, weil wir uns selbst darin unterstützen, nicht nur aus Impulsen heraus zu handeln und unsere Erfahrungen positiv zu verwerten.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="37726" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_9883-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37726" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_9883-768x1025.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_9883-225x300.jpg 225w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_9883-1151x1536.jpg 1151w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_9883-600x800.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_9883.jpg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="37717" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0070-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37717" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0070-768x1025.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0070-225x300.jpg 225w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0070-1151x1536.jpg 1151w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0070-600x800.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0070.jpg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="37741" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0263-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-37741" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0263-1024x683.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0263-300x200.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0263-768x512.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0263-1536x1024.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0263-2048x1365.jpg 2048w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/878A0263-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



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<p><strong>Wenn du Hilfe möchtest, melde dich gerne bei mir.</strong> <br>Meine Bücher, mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/pro-age-yoga-online-kurse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Online-Kurs</span></em></strong></a> und auch mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/proage-renew/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">ProAge ReNew Programm</span></em></strong></a> bieten dir eine wertvolle Unterstützung auf deinem ganz persönlichen Weg des Älterwerdens! <br><em>Deine Elena Lustig</em></p>
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		<title>Yoga – Weg der Erfahrung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 12:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Älterwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>
		<category><![CDATA[Yogaphilosophie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Yoga ist der Weg der Erfahrung, der nur durch Übung zurückgelegt werden kann. Yoga zu üben bedeutet, den Geist von äußeren Einflüssen unabhängig zu machen, einen stabilen inneren Frieden zu finden und zu halten und so auch zu einer Einheit mit sich selbst und der Welt zu finden. Das ist das eigentliche Ziel des Yoga. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.elenalustigyoga.com/yoga-weg-der-erfahrung/">Yoga – Weg der Erfahrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.elenalustigyoga.com">Pro Age Yoga by Elena Lustig</a>.</p>
]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Yoga ist der Weg der Erfahrung, der nur durch Übung zurückgelegt werden kann. Yoga zu üben bedeutet, den Geist von äußeren Einflüssen unabhängig zu machen, einen stabilen inneren Frieden zu finden und zu halten und so auch zu einer Einheit mit sich selbst und der Welt zu finden. Das ist das eigentliche Ziel des Yoga. So gesehen ist Yoga Meditation und Meditation ist Yoga.</strong></h4>



<figure class="wp-block-pullquote has-large-font-size"><blockquote><p><strong><em><mark style="background-color:#f9f1e2" class="has-inline-color">„Yoga ist eine innere Praxis.<br>Der Rest ist nur Zirkus.“</mark></em></strong></p><cite>K. Pattabhi Jois</cite></blockquote></figure>



<p><strong>Eine der grundlegenden Schriften für alle Yogasysteme sind die Yogasutren des Patanjali. </strong>Einer der bekanntesten und meist zitierten Lehrsprüche daraus ist das zweite Yogasutra: yoga citta-vrtti-nirodhah – Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch- geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen. Die Kernthese des Yoga – und auch des Buddhismus – ist, dass wir perfekte und erleuchtete Wesen sind. <strong>Wir alle haben die Buddha-Natur. Buddha bedeutet „der Erwachte, der Wissende“. </strong>Wir haben nur leider mit unserem Alltagsbewusstsein kaum Zugang zu diesem Wissen und unserem Potenzial. Also brauchen wir Methoden, Techniken und Wege, diese innere Fähigkeit freizulegen. Wie zu Beginn des Buches schon erwähnt, gibt es mentale und körperliche Übungen, die wir praktizieren können, um uns zu entwickeln und zu lernen, über unsere unmittelbaren und ich-zentrierten Bedürfnisse hinauszuschauen und entsprechend zu handeln. Die Yogasutren beschreiben den Weg dahin – wie ein Wegweiser, der uns mit dem Ziel, aber auch den Methoden zum Erreichen dieses Zieles vertraut macht.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="37713" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_074-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-37713" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_074-1024x683.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_074-300x200.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_074-768x512.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_074-1536x1024.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_074-2048x1366.jpg 2048w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_074-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Das Wort „Yoga“ heißt wörtlich übersetzt „Joch“ und bedeutet im übertragenen Sinne „zusammenbringen, verbinden“. </strong>So wie Ochsen im Joch miteinander und mit dem Wagen verbunden werden, verbinden wir in der Praxis des Yoga unseren Geist mit unserem Körper und unser Selbst mit dem höheren Selbst, das wir auch „Gott“ nennen können. Es wird also dabei nicht nur die Einheit mit sich selbst, sondern mit allem angestrebt. Wenn unser Geist die Führung übernimmt und wir Klarheit und Achtsamkeit üben, dann folgt unser Leben einem anderen Weg, als wenn wir die Dinge einfach laufen lassen und andere Menschen oder die Umstände dafür verantwortlich machen.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-center has-background" style="background-color:#f9f1e2"><strong>„Den Dingen geht der Geist voran; der Geist entscheidet: <br>Kommt aus getrübtem Geist dein Wort und dein Betragen,<br>so folgt dir Unheil wie dem Zugtier der Wagen.</strong><br><br><strong>Den Dingen geht der Geist voran; der Geist entscheidet:<br>Entspringen reinem Geist dein Wort und deine Taten,<br>folgt das Glück dir nach, unfehlbar wie ein Schatten.“</strong><br><br><strong><mark style="background-color:#000000;color:#f9f1e2" class="has-inline-color">Aus dem Dhammapada – einer Anthologie mit Aussprüchen des Buddha</mark></strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="37715" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_098-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37715" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_098-683x1024.jpg 683w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_098-200x300.jpg 200w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_098-768x1152.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_098-1024x1536.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_098-1366x2048.jpg 1366w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_098-600x900.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_098.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="37716" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_114-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37716" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_114-683x1024.jpg 683w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_114-200x300.jpg 200w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_114-768x1152.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_114-1024x1536.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_114-1366x2048.jpg 1366w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_114-600x900.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_114.jpg 1694w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
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<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Yoga hat also zunächst nichts mit körperlichen Ertüchtigungen zu tun.</strong> Es gibt sogar Yogatraditionen, die den Körper als Hindernis auf dem Weg zur Erleuchtung ansehen und daher gar nicht auf die Idee kämen, über den Körper den Geist beeinflussen zu wollen.</p>



<p><strong>Die körperliche Hatha-Yoga-Disziplin, die wir heute vorrangig kennen, basiert auf der tantrischen Philosophie, die den Körper hingegen als Mittel und Werkzeug ansieht, den Weg zur Erleuchtung zu gehen.</strong> So entstanden im Lauf der Jahrhunderte die Yogastellungen, um unseren Körper auf die Meditation vorzubereiten. Wer ohne Schmerzen sitzen kann, der kann den Geist beruhigen. Wer den Geist beruhigt, kann sich mit der Kraft seines Bewusstseins verbinden. Die tantrischen Yogis gehen davon aus, dass wir ein Ausdruck der göttlichen Energie und Weisheit sind und dass das Yoga dazu dient, diese Energie freizulegen. Die Antwort liegt also in uns, wir müssen sie nur finden.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile"><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Heute wird Yoga im Westen oft auf die körperliche Ebene reduziert. </strong>Wenn Menschen von Yoga sprechen, meinen sie in der Regel: Yogaübungen, sprich Asanas, wie z. B. den nach unten schauenden Hund, die Kobra oder auch den Kopfstand. Von dieser Ebene aus betrachtet bedeutet Yoga zu machen, dass wir uns Zeit für uns selbst nehmen, uns mit unserem Körper verbinden, dass wir uns recken und strecken, unsere Muskeln mithilfe der Schwerkraft stärken und auf diesem Weg einen Zugang zu unserem inneren Energiesystem finden. <strong>Das eigentliche Ziel der körperlichen Yogaübungen ist aber, entspannt in der Meditation sitzen zu können: aufrecht, mit geradem Rücken, entspannten Hüften und Knien.</strong></p>



<p>Jeder, der mit Yoga anfängt – aus welchem Grund auch immer –, kennt das Glücksgefühl, das nach einer Yogastunde plötzlich da ist und zumindest eine Weile anhält. Und wenn uns Yoga etwas länger im Leben begleitet, wundern wir uns vielleicht, warum wir uns irgendwann besser ernähren, sensibler uns selbst und anderen gegenüber werden und uns einfach insgesamt besser fühlen. </p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_095-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37714 size-full" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_095-683x1024.jpg 683w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_095-200x300.jpg 200w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_095-768x1152.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_095-1024x1536.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_095-1366x2048.jpg 1366w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_095-600x900.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/02/ElenaL_Set1_095.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure></div>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-center has-background" style="background-color:#f9f1e2"><strong>Yoga wirkt, das ist klar und inzwischen auch nach westlichen Standards wissenschaftlich bewiesen.</strong></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Wenn du Hilfe möchtest, melde dich gerne bei mir.</strong> <br>Meine Bücher, mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/pro-age-yoga-online-kurse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Online-Kurs</span></em></strong></a> und auch mein <a href="https://www.elenalustigyoga.com/proage-renew/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">ProAge ReNew Programm</span></em></strong></a> bieten dir eine wertvolle Unterstützung auf deinem ganz persönlichen Weg des Älterwerdens! <br><em>Deine Elena Lustig</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.elenalustigyoga.com/yoga-weg-der-erfahrung/">Yoga – Weg der Erfahrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.elenalustigyoga.com">Pro Age Yoga by Elena Lustig</a>.</p>
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		<title>Namasté gegen Rechts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 12:40:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Es ist wichtig für euch, für die Demokratie. Die Demokratie muss bleiben. Ihr müsst Menschen sein. Nichts weiter.&#8220; Margot Friedländer Ein guter Freund von mir, Philipp Strohm (der Gründer von YogaMeHome), hat aktuell einen Blogartikel auf der YogaMeHome-Seite verfasst mit dem Titel „Namaste gegen Rechts“. Einige Mitglieder haben sich daran gestört und sind der Meinung, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.elenalustigyoga.com/namaste-gegen-rechts/">Namasté gegen Rechts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.elenalustigyoga.com">Pro Age Yoga by Elena Lustig</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center"><mark style="background-color:#126671" class="has-inline-color has-white-color">&#8222;Es ist wichtig für euch, für die Demokratie. <br>Die Demokratie muss bleiben. <br>Ihr müsst Menschen sein. Nichts weiter.&#8220; </mark></h4>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color has-link-color wp-elements-1d1f9e708853fe5c2478b355471ee084" style="color:#126671"><em>Margot Friedländer</em></h4>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ein guter Freund von mir, Philipp Strohm (der Gründer von YogaMeHome), hat aktuell einen Blogartikel auf der YogaMeHome-Seite verfasst mit dem Titel „Namaste gegen Rechts“. Einige Mitglieder haben sich daran gestört und sind der Meinung, dass Politik nichts im Yoga zu suchen hätte. </p>



<h4 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-bf47388e525f165ba4e35a16ce890929" style="color:#126671"><strong>Ich, die ich seit 35 Jahren Yoga übe und seit 15 Jahren Yoga unterrichte, möchte dazu Stellung nehmen!</strong></h4>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Lasst uns erst mal definieren, was Yoga ursprünglich ist:</strong> eine lebenslange Praxis, die das Ziel hat, unseren Geist vom Leiden zu befreien und die Früchte unserer Praxis in den Dienst aller fühlenden Wesen zu stellen.&nbsp;</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-ffdb2aed644e8e5f4f83c8ec0208a1f1" style="color:#126671"><strong>Yoga zu üben bedeutet in Verbindung zu treten:&nbsp;</strong></h4>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-d9195db842d57237590dd8de83c1912a" style="background-color:#126671"><strong>1. Indem wir uns selbst kennenlernen, unseren Geist erforschen, unsere Anhaftungen und Abneigungen verstehen und erkennen, dass wir selbst komplexe Wesen sind, mit allen Widersprüchen in uns selbst.</strong></p>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-8705394088090d013769db61b6bdb025" style="background-color:#126671"><strong>2. Indem wir die Welt, in der wir leben, als einen komplexen Ort anerkennen, wo es keine einfachen Wahrheiten gibt und die „Realität“ immer eine Interpretation unserer Wahrnehmung ist.&nbsp;</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Yoga ist keine Praxis, um sich besser zu fühlen &#8211; als Selbstzweck.</strong> Yoga dient auch nicht einem knackigen und/oder gesunden Körper. Das sind eventuelle Begleiterscheinungen und im Westen &#8211; also in unserem direkten Umfeld &#8211; reduzieren viele die Yoga-Praxis auf diese beiden Ziele: inneren Frieden und einen guten Body.</p>



<p>Wer dadurch den Anspruch erhebt, dass das Yoga ein Ort der Glückseligkeit sein sollte, kann dazulernen. Das ist die gute Nachricht. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1651-144-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-37642 size-full" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1651-144-1024x683.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1651-144-300x200.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1651-144-768x512.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1651-144-1536x1024.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1651-144-2048x1365.jpg 2048w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1651-144-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Denn als Yoga-Übende übernehmen wir Verantwortung, zuallererst für uns selbst und unsere Verwirrung und Irrtümer. </strong>Und allein das fühlt sich nicht immer gut an. Dazu kommt, dass wir in einer schwierigen Zeit leben und unsere Sicherheit, unsere Demokratie, unser Frieden und nicht zuletzt die Natur unseres gesamten Planeten bedroht sind. <br><strong>Wenn der Planet stirbt, sterben wir. Alles hängt zusammen!</strong></p>
</div></div>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center"><div class="wp-block-media-text__content">
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Zu denken „solange es mir gut geht, geht mich das alles nichts an“ ist ignorant. </strong>Denn wir alle sind betroffen und Ignoranz führt immer dazu, dass wir irgendwann davon überrascht werden, dass die Dinge nicht so geworden sind, wie wir uns das wünschen. </p>



<p><strong>Die Freiheit, Yoga als politikfreien Raum anzusehen, ist spätestens dann vorbei, wenn wir von Menschen regiert werden, die Yoga ablehnen. Und das kann schnell passieren.</strong></p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1661-147-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-37640 size-full" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1661-147-1024x683.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1661-147-300x200.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1661-147-768x512.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1661-147-1536x1024.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1661-147-2048x1365.jpg 2048w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1661-147-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-dots" style="background-color:#126671;color:#126671"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color has-link-color wp-elements-66086fc5368918f83a0b377c826829b6" style="color:#126671"><strong><mark style="background-color:#dbedf0;color:#126671" class="has-inline-color">Yoga ist ein IMPORT aus einer bzw. mehreren Kulturen.&nbsp;</mark></strong></h4>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color has-link-color wp-elements-bf9ce5df2ab528b1e63a22c36b54e0d9" style="color:#126671"><strong><mark style="background-color:#dbedf0;color:#126671" class="has-inline-color">Yoga hat seinen Ursprung nicht hier.&nbsp;</mark></strong></h4>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color has-link-color wp-elements-bfc2c335fcf328a7e32f1e48a14819c4" style="color:#126671"><strong><mark style="background-color:#dbedf0;color:#126671" class="has-inline-color">Yoga wurde überall auf der Welt weiterentwickelt und interpretiert.&nbsp;</mark></strong></h4>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color has-link-color wp-elements-94e74fdcd5e6bc80b7e77009c954979b" style="color:#126671"><strong><mark style="background-color:#dbedf0;color:#126671" class="has-inline-color">Yoga ist Jahrtausende alt und sehr divers.</mark></strong></h4>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color has-link-color wp-elements-a7878775ded4ee67b8b3d7b016e2564f" style="color:#126671"><strong><mark style="background-color:#dbedf0;color:#126671" class="has-inline-color">Yoga ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig andere Kulturen sind, wie wichtig Einflüsse aus anderen Denkweisen sind und wie wichtig es ist, dafür offen zu sein.&nbsp;</mark></strong></h4>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color has-link-color wp-elements-af9f4abc2cc11e9a37d320c3399e2637" style="color:#126671"><strong><mark style="background-color:#dbedf0;color:#126671" class="has-inline-color">Und nicht zuletzt ist Yoga eine Aufforderung an uns, in Frieden und Respekt miteinander zu sein!</mark></strong></h4>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-dots" style="background-color:#126671;color:#126671"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-d89939879e34c39625a88b174352dd5c" style="color:#126671"><strong>Frieden im Inneren ist immer die Voraussetzung für Frieden im Außen.&nbsp;</strong></h4>



<p>Und wer glaubt, dass Menschen, die diese Werte nicht teilen, vor uns und vor dem Yoga Halt machen werden, der wird sich wundern. <strong>Yoga zu üben wurde in seiner langen Geschichte immer wieder verboten. Warum? </strong></p>



<p><strong>Weil Yoga politisch ist, weil es radikal ist, für Frieden einzustehen. Weil es den Mächtigen ihre Macht nimmt. Weil wir uns dadurch selbst ermächtigen und uns nicht instrumentalisieren lassen!</strong></p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile"><div class="wp-block-media-text__content">
<h4 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-2707ad816dcc3b807000c6b51a9381d2" style="color:#126671"><strong>Deswegen ist es &#8211; gerade jetzt &#8211; so wichtig, dass wir uns für unsere menschlichen Werte einsetzen. In unserem eigenen Herzen, auf der Matte, in Gesprächen, auf der Straße und vor allem an der Wahlurne!</strong></h4>



<p>Mit meiner Yogapraxis arbeite ich an meiner inneren Haltung, berühre so meine engsten Freunde und meine Familie und beeinflusse mein gesamtes Umfeld. <strong>Und so gestalte ich letztendlich auch meine Welt. </strong></p>



<p><strong>Mein Mantra ist immer wieder: Haltung kostet. Aber das ist es mir wert!</strong></p>



<p>Namasté,&nbsp;<em>Deine Elena Lustig</em></p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1134-86-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37632 size-full" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1134-86-683x1024.jpg 683w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1134-86-200x300.jpg 200w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1134-86-768x1152.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1134-86-1024x1536.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1134-86-1365x2048.jpg 1365w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1134-86-600x900.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_1134-86-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure></div>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Links zum Blogartikel von YogaMeHome und einer Facebook-Seite, die sich ganz klar positioniert!<br><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.yogamehome.org/yoga-blog/artikel/namaste-gegen-rechts" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YogaMeHome Blog-Artikel</a> </span>| <a href="https://www.facebook.com/shantifa.yoga" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span style="text-decoration: underline;">Shantifa &#8211; Yogi:nis gegen Rechts</span></a></p>
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		<title>Ernährungskonzepte – eine Auswahl, Teil 2</title>
		<link>https://www.elenalustigyoga.com/ernaehrungskonzepte-eine-auswahl-teil-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Lustig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 16:05:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[Körper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Paläo, Keto, Fasten – 16/8 – Säfte In diesem Beitrag stelle ich folgende Ernährungskonzepte genauer vor: Paläo, Keto, Fasten – 16/8 – Säfte. Dass ich gerade diese ausgewählt habe, hat damit zu tun, dass sie entweder gut für uns und gut für den Planeten sind oder einen anderen heilenden Aspekt haben. Und um Fleischkonsum nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Paläo, Keto, Fasten – 16/8 – Säfte</strong></h4>



<h4 class="wp-block-heading">In diesem Beitrag stelle ich folgende Ernährungskonzepte genauer vor: Paläo, Keto, Fasten – 16/8 – Säfte. Dass ich gerade diese ausgewählt habe, hat damit zu tun, dass sie entweder gut für uns und gut für den Planeten sind oder einen anderen heilenden Aspekt haben. Und um Fleischkonsum nicht völlig an den Pranger zu stellen, ist Paläo auch vertreten.</h4>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><strong><em><mark style="background-color:#d1dedd" class="has-inline-color">Deine Nahrung kann entweder die sicherste und wirkungsvollste Medizin sein oder die langsamste Art der Vergiftung.“</mark></em></strong></p><cite>Ann Wigmore</cite></blockquote></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><strong>Paläo</strong></strong></h4>



<p>Diese Ernährungsform lehnt sich an das Nahrungsangebot an, das Menschen in der Steinzeit zur Verfügung gestanden hat. Sie wird deshalb zuweilen auch als „Steinzeitdiät“ bezeichnet und beinhaltet alle Sorten von Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch, Nüsse, Samen, Beeren, Eier und natürliche Fette bzw. Öle. Außerdem gehören Honig oder Ahornsirup dazu, wenn es mal süß sein soll.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#d1dedd">Zucker, sämtliche Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Milch und Milchprodukte und alle industriell verarbeiteten Lebensmittel – auch Wurst und andere Fleischprodukte – stehen hierbei nicht auf der Liste.</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/78A9883-1-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37571 size-full" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/78A9883-1-683x1024.jpg 683w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/78A9883-1-200x300.jpg 200w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/78A9883-1-768x1152.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/78A9883-1-1024x1536.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/78A9883-1-1365x2048.jpg 1365w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/78A9883-1-600x900.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/78A9883-1-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Der Körper soll mit möglichst natürlicher Nahrung versorgt werden, die so wenig wie möglich (industriell) verarbeitet wurde. </strong>Angesichts der vielen Zusatzstoffe, die heute in vielen Nahrungsmitteln vorhanden sind, macht das natürlich Sinn. Allerdings haben sich unsere Lebensumstände seit der Steinzeit stark verändert. Deswegen ist dieses Ernährungskonzept unterschiedlich interpretierbar und kann in mehr oder weniger strenger Auslegung angewandt werden.</p>



<p><strong>Die Tatsache, dass die Zellen und insbesondere die Mitochondrien (die Kraftwerke der Zellen) dann am besten arbeiten, wenn sie die wertvollen Pflanzenstoffe frisch und komplett zugeführt bekommen, gilt natürlich für sämtliche hier vorgestellten Ernährungsformen. </strong>Denn der Körper braucht nicht nur die Vitamine, Mineralien oder Enzyme, die in unserer Nahrung enthalten sind. Er kann sie darüber hinaus am besten verwerten, wenn die übrigen Stoffe, die dieses Nahrungsmittel auch enthalten, mit verzehrt werden. So werden die Zellen optimal versorgt, können ihr volles Potenzial abrufen und stellen dem Körper die perfekte Energie zur Verfügung, die er braucht, um gesund zu sein. So wird die Voraussetzung dafür geschaffen, dass Krankheiten wenig Angriffsfläche bekommen und Zellen nicht vorzeitig absterben oder sogar entarten.</p>
</div></div>



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<p><strong>Zum Beispiel sind Blaubeeren unter anderem deswegen super gesund, weil sie antioxidativ wirken: Sie binden freie Radikale und beugen so vielen Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs, vor. </strong>Außerdem wirken sie antibakteriell. Blaubeeren enthalten viel Vitamin C und E, Spurenelemente wie Magnesium, Kalzium und Eisen und darüber hinaus den Ballaststoff Pektin. Was die Beere aber vor allem so wertvoll macht, sind die sekundären Pflanzenstoffe, auch Flavonoide genannt, die für die dunkle Farbe sorgen. Gerade diese Flavonoide haben eine eigene antibakterielle, antivirale, antimykotische, antikarzinogene, gefäßerweiternde und entzündungshemmende Wirkung. Generell kann man sagen, dass alle Lebensmittel, die von Natur aus eine kräftige Farbe haben und besonders dunkel sind, auch besonders gesund sind. </p>



<p><strong>Natürlich kann man sämtliche Vitamine, Spurenelemente usw. auch in Pulverform zu sich nehmen, allerdings kann der Körper diese auf das reine Wirkelement reduzierte Nahrung nicht so gut verwerten. </strong>Wir brauchen das Gesamtpaket – die ganze Frucht, das komplette Gemüse inklusive der (farbigen) Schale oder des Fruchtfleischs, damit sämtliche Benefits der Nahrung auch in unseren Zellen ankommen.</p>



<p><strong>Leider ist die Paläo-Ernährung sehr fleischlastig.</strong> Auch hier gilt das Argument, dass Fleisch (und auch Fisch) uns ein Komplettprogramm liefert und wir über tierische Proteine optimal essenzielle Aminosäuren (Fettsäuren) aufnehmen können. Aminosäuren sind Proteinbausteine, und wir brauchen sie für einen optimalen Stoffwechsel und den Transport und die Speicherung aller Nährstoffe. So tragen sie zu Energiebereitstellung, Muskelaufbau, einem gesunden Skelettsystem, ausgeglichenem Körpergewicht und gutem Schlaf bei.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_2409_web2-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-37557" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_2409_web2-1024x681.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_2409_web2-300x200.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_2409_web2-768x511.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_2409_web2-1536x1022.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_2409_web2-600x399.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/DSC_2409_web2.jpg 1775w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Man kann sich natürlich auch als Vegetarier mit essenziellen Aminosäuren versorgen, aber dazu muss man Getreide mit Hülsenfrüchten kombinieren. </strong>Nach der Überzeugung von Paläo-Anhängern ist es dabei schwieriger, die gleiche Menge im Körper zu verwerten wie beim Fleischkonsum. In der Paläo-Ernährung wird außerdem nicht nur Muskelfleisch verwendet, sondern auch Knochenbrühe (für Knochen und Gelenke) und Innereien (zur Versorgung mit fettlöslichen Vitaminen), da in der Steinzeit ein erlegtes Tier so wertvoll war, dass das gesamte Tier komplett verwertet wurde.</p>



<p><strong>Das Buch „Multiple Sklerose erfolgreich behandeln – mit dem Paläo-Programm“ ist ein empfehlenswerter Tipp zu diesem Thema. </strong>Die Autorin und Ärztin Terry Wahls saß aufgrund ihrer MS-Erkrankung selbst im Rollstuhl. Sie hat ein Ernährungsprogramm entwickelt, das speziell auf Autoimmunerkrankungen ausgerichtet ist, aber das Prinzip dieser Ernährungsweise auch ganz allgemein sehr anschaulich beschreibt.</p>



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<h4 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-ed38ce268bba81e870c8f28a5ad48541" style="color:#d1dedd">Fazit Paläo:</h4>



<p class="has-background" style="background-color:#d1dedd"><strong>Pflanzen und Tiere möglichst vollständig und im natürlichen Zustand zu verzehren kann sinnvoll sein. </strong>Astronautennahrung, die aus zusammengestellten, mehr oder weniger künstlichen Einzelbestandteilen besteht, macht auf die Dauer krank und vor allem: Der Verzehr ist extrem unbefriedigend. Paläo ist quasi das Gegenteil: farbenfrohe, frische Nahrung bietet dem Auge und dem Körper eine reichhaltige Grundlage für Gesundheit. Der Fleisch- und Fischanteil sollte unbedingt aus nachhaltiger Tierzucht stammen! Paläo ist besonders gut für Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet.</p>



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<h4 class="wp-block-heading"><strong><strong>Keto</strong></strong></h4>



<p><strong>Als Ketose beschreibt man den Zustand, in den wir unsere Zellen versetzen, wenn wir eine Weile nichts essen oder sogar fasten.</strong> Der Körper stellt dann von Nahrung von außen um auf Nahrung von innen und macht sich daran, die im Körper vorhandenen Fettsäuren zu verwerten. Unsere Leber bildet sogenannte Ketonkörper, die die Funktion von Kohlehydraten ersetzen. Bei einer ketogenen Ernährungsweise verzichtet man daher weitgehend auf Kohlehydrate und ernährt sich vorwiegend von Fett und Ballaststoffen. <strong>Auch Fleisch steht hier nicht weit oben auf dem Nahrungsplan.</strong> <strong>Voraussetzung für eine ketogene Ernährung ist, dass die Kohlehydratzufuhr auf ein Minimum beschränkt wird. </strong>Dadurch fallen auch einige Gemüsesorten, wie zum Beispiel Erbsen oder Mais, durchs Raster, die reich an Kohlehydraten sind. <strong>Natürlich ist auch die Fruktose, die in den meisten Obstsorten enthalten ist, in der Keto-Ernährung tabu, da Fruktose den Fettaufbau fördert. </strong>Glukose, die über den Stoffwechsel aus Kohlehydraten entsteht, erhöht den Blutzuckerspiegel und wird in Muskeln und Leberzellen eingelagert. Fruktose dagegen landet direkt in der Leber.</p>



<p><strong>Im Unterschied zu Trennkost, bei der entweder Proteine ODER Kohlehydrate in einer Mahlzeit gegessen werden, verzichtet die ketogene Ernährung fast komplett auf Kohlehydrate, damit dem Körper keine Glukose zugeführt wird. </strong>So fängt die Leber an, auf Hochtouren zu arbeiten und den Zuckerstoffwechsel in einen Fettstoffwechsel umzubauen. Der Körper nutzt die Fettverbrennung als Energiequelle, und wir reduzieren so relativ schnell und effektiv unser Gewicht – vor allem, wenn wir diese Ernährungsweise mit Sport kombinieren. Außerdem versetzt der Entzug von Kohlehydraten das Gehirn in einen Ausnahmezustand und sorgt dafür, dass mehr Wachstumshormone ausgeschüttet werden und auch unser Serotoninspiegel steigt.</p>



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<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile"><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Die Keto-Ernährung enthält sehr viel Fett.</strong> Leider haben wir gelernt, dass Fett dick macht. Das stimmt so pauschal überhaupt nicht. Es kommt sehr darauf an, welche Fette wir zu uns nehmen. Natürlich können auch Fette dick machen und ungesund sein (Transfette zum Beispiel, die oft in industriell hergestellten Nahrungsmitteln zu finden sind), aber die schlimmsten Dickmacher sind Zucker und Mehlspeisen – die im Körper auch in Glukose umgewandelt werden. Alle kalt gepressten Öle, Fett aus Nüssen oder Fisch und sogar Fett aus Milchprodukten sind in der ketogenen Ernährung essenziell.</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_4754-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37578 size-full" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_4754-768x1024.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_4754-225x300.jpg 225w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_4754-1152x1536.jpg 1152w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_4754-1536x2048.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_4754-600x800.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_4754-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>



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<h4 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-df98f69f24884633e1cbb93ee88f0180" style="color:#d1dedd">Fazit Keto:</h4>



<p class="has-background" style="background-color:#d1dedd"><strong>Eine zucker- und stärkehaltige Ernährung fördert Entzündungsprozesse. Daher ist die ketogene Ernährung eine sehr gute Vorbeugung gegen viele Krankheiten. </strong>Mehr Energie, bessere Gedächtnisleistung und tieferer Schlaf sind absolut positive Aspekte dieser Ernährungsweise. Allerdings sind wir in Westeuropa sehr an Kohlehydrate als (Haupt-) Bestandteil unserer Ernährung gewöhnt. Kartoffeln, Reis, Nudeln und Brot gehören bei den meisten Menschen zu jeder Mahlzeit dazu. Deswegen bedeutet es eine große Umstellung, völlig darauf zu verzichten.</p>



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<h4 class="wp-block-heading"><strong> Fasten – 16/8 – Säfte</strong></h4>



<p>In der Entwicklungsgeschichte der Menschheit gab es immer mal wieder Zeiten, in denen nicht ausreichend Nahrung zur Verfügung stand, und unsere körperliche Disposition hat sich in den letzten Jahrtausenden kaum verändert. Wir sind deshalb absolut in der Lage, mit Phasen von Hunger oder reduzierter Nahrung umzugehen, vor allem vor dem Hintergrund, dass wir heute in Mitteleuropa in der Regel über mehr als genug Nahrung verfügen. <strong>Wir tun unserem System also einen Gefallen, wenn wir ab und zu unsere Nahrung verändern oder den Rhythmus unserer Nahrungsaufnahme variieren.</strong></p>



<p><strong>Fasten klingt nach Diät, ist aber genau das Gegenteil. Bei einer Fastenkur stellen wir die Nahrungsaufnahme weitgehend ein – und nicht um. </strong>Der Stoffwechsel holt sich dann die Energie nicht aus der von außen zugeführten Nahrung, sondern aus unserem inneren Speicher. Er stellt auf den sogenannten Fasten-Stoffwechsel um (siehe Ketose). Durch Fasten entlasten wir unser Verdauungssystem, das eine Menge Energie braucht, die wir so anderweitig nutzen können. Außer etwas salzfreier Brühe oder ein paar frischen Säften nehmen wir für einige Zeit nichts zu uns. Nur Wasser, ganz viel Wasser. So spülen wir unser System durch, stellen um von Energiezufuhr von außen auf Energiezufuhr von innen. Wenn wir fasten, helfen wir dem Körper dabei, die innere „Müllabfuhr“ zu aktivieren. Wir reinigen unsere Zellen von innen, transportieren Ablagerungen im Darm ab, entwässern und entschlacken den Körper und bringen so neue Energie in unsere Zellen. Fasten verjüngt, lässt die Haut straffer aussehen, hat einen positiven Effekt auf den Blutdruck und kann sogar Krankheiten vorbeugen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="37579" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A1772-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-37579" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A1772-1024x683.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A1772-300x200.jpg 300w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A1772-768x512.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A1772-1536x1024.jpg 1536w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A1772-2048x1365.jpg 2048w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A1772-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="37580" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0323-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37580" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0323-683x1024.jpg 683w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0323-200x300.jpg 200w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0323-768x1152.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0323-1024x1536.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0323-1365x2048.jpg 1365w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0323-600x900.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0323-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="37581" src="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0345-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-37581" srcset="https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0345-683x1024.jpg 683w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0345-200x300.jpg 200w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0345-768x1152.jpg 768w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0345-1024x1536.jpg 1024w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0345-1365x2048.jpg 1365w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0345-600x900.jpg 600w, https://www.elenalustigyoga.com/wp-content/uploads/2024/01/878A0345-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
</figure>



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<p><strong>Eine Fastenkur von mehreren Tagen kann ein oder zwei Mal im Jahr für einen guten Reset sorgen. </strong>Allerdings taugen Fastenkuren nicht zur dauerhaften Gewichtsreduktion. Dass wir während des Fastens ein paar Kilo verlieren, ist zwar eine nette Begleiterscheinung, aber nicht nachhaltig. Meistens kommen diese Kilos ganz von allein zurück, wenn wir wieder normal essen. Falls wir aber nach einer Fastenkur unsere Ernährung umstellen, kann das zu lang anhaltenden positiven Konsequenzen führen.</p>



<p><strong>Saft-Fasten ist auch eine interessante Kur</strong>, weil wir hier unseren Körper mit konzentrierten Vitaminen, Spurenelementen und sogar Ballaststoffen versorgen, allerdings ohne die Verdauung damit zu belasten. Frisch gepresste Säfte aus Obst und Gemüse, in Kombination mit Nuss- oder Mandelmilch, sind eine ideale Lösung für diejenigen, die nicht komplett fasten wollen, aber den Wunsch nach Entlastung und Detox haben.</p>



<p><strong>Intervall-Fasten ist eine Fastenart, die wir permanent anwenden können, ohne dabei in ein Mangelgefühl zu kommen. </strong>Bei dieser sogenannten 16/8-Diät entziehen wir unserem Körper für 16 Stunden jegliche Nahrung und essen innerhalb der restlichen 8 Stunden so viel wir wollen. Zum Beispiel können wir abends um 18 Uhr zu Abend essen und nehmen dann erst am nächsten Tag um 12 Uhr mittags wieder etwas zu uns – und steigen damit direkt mit einer warmen Mahlzeit ein. Wenn wir gerne frühstücken, können wir stattdessen einfach das Abendessen am Tag zuvor weglassen und dafür spät zu Mittag essen. So können wir unsere Mahlzeiten auf zwei am Tag reduzieren, woran man sich zwar gewöhnen muss, was aber viel Freiheit mit sich bringt und sich nachhaltig auf der Waage bemerkbar macht.</p>



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<h4 class="wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-04e69abd5061c7bfda06b39acadfc237" style="color:#d1dedd">Fazit Fasten – 16/8 – Säfte:</h4>



<p class="has-background" style="background-color:#d1dedd"><strong>Ernährungsgewohnheiten zu verändern oder kurzfristig zu unterbrechen kann helfen, sich besser zu fühlen und neue Erfahrungen zu machen. </strong>Selbst wenn es nur die Erkenntnis ist, dass ein Apfel einem nach fünf Tagen fasten wie ein Fünf-Sterne-Menü erscheint! Wenn wir allerdings dauerhaft etwas verändern wollen, müssen wir unsere Ernährung umstellen bzw. den Rhythmus und die Menge der Nahrungsaufnahme reduzieren.</p>



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<p><a href="https://www.elenalustigyoga.com/ernaehrungskonzepte-eine-auswahl-teil-1/" data-type="link" data-id="https://www.elenalustigyoga.com/die-wechseljahre-der-frau-menopause/">Weitere Ernährungskonzepte ohne Fleisch findest du in diesem Blogartikel.</a></p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p>Der Beitrag <a href="https://www.elenalustigyoga.com/ernaehrungskonzepte-eine-auswahl-teil-2/">Ernährungskonzepte – eine Auswahl, Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.elenalustigyoga.com">Pro Age Yoga by Elena Lustig</a>.</p>
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